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11.07.2022 erstellt von: Franz Drews


Tourenbericht 2022 zum Königsee

Königsee Rast

Ja, es sollte eigentlich zur Fischerinsel gehen, da die sonntäglichen Öffnungszeiten dort nicht mehr zu unserer Planung passten. Deshalb ein ganz neues Ziel, der Königsee. Es ist zwar etwas kürzer, aber sicher genauso schön und in Teilen die gleiche Strecke. So fanden sich zum Start bei bestem Wetter 11 Radler ein, die mit uns diese Strecke fahren wollten. Außerdem sollte auch eine für die meisten von uns neue Einkehr begutachtet werden. Also ging es los Richtung Offenbacher Straße.


Nicht allen Autofahrern gefällt es, wenn sie solch einer Gruppe begegnen. Aber über die Fahrradstraße hatten wir dann den Verkehr in Neu-Isenburg hinter uns gelassen. Am Waldfriedhof vorbei radelten wir auf dem Radweg bergan nach Götzenhain. Schon wieder ein Friedhof ??? Es wird keine „Friedhofstour“, aber die meisten dieser Grundstücke liegen halt abseits des Verkehrs. Wir fuhren über den Urberacher Weg Richtung Götzenhain, am dortigen Minigolfplatz vorbei entlang der Dreieichbahn bis zum Bahnhof in Urberach. Ein kurzes Stück an den Fachmärkten entlang erreichten wir die beschauliche Rodau. Auf verschlungenen Wegen ging es durch Oberroden, bis wir endlich den kühlenden Wald erreichten. Über die B 45 und über eine lange gerade Schneise kamen wir am Rodgauer Kalksandsteinwerk vorbei. Auf asphaltiertem Weg – samstags ohne LKW Verkehr – ging es am ehemaligen Opelprüffeld vorbei Richtung Babenhausen. Dort radelten wir durch die Altstadt, überquerten die Gersprenz und fuhren unter dem ehemaligen Feuerwehrturm Richtung Harreshausen. Am Beginn der Allee machten wir eine kurze Pause, ehe wir den letzten Teilabschnitt unter die Räder nahmen. Entlang dieser schönen Allee radelten wir parallel zur Gersprenz nach Harreshausen. Dort fuhren wir an alten Fachwerkhäusern über die Gersprenz und an der „SchöneEiche“ vorbei zur Ganstränke. Über den Fischerweg und am Gewerbegebiet vorbei sind rechter Hand die Sendeanlagen Mainhausen, die neben Zeitzeichen und Katastrophenmeldungen auch Wetterdaten übertragen. Nur noch an der Sausteige und dem Strandbad am Königsee vorbei und wir haben die Mittagseinkehr erreicht. Schnell wurde eine lange Tafel eingerichtet und im Schatten fühlten wir uns wohl. Nachdem alle gestärkt waren brachen wir zum Rückweg auf. Durch ein Wohngebiet und an einem Schlepplift für Segelflugzeuge vorbei – gerade startete eines dieser Fluggeräte – ging es über Feldwege über die A3 in den Wald. Kaum merklich ansteigend fuhren wir durch den Seligenstädter Stadtwald. Über die Dreimarker Schneise erreichten wir Weiskirchen. Am S-Bahn Halt vorbei radelten wir Richtung Rembrücken, wobei wir eine ganze Menge Störche sahen, die hier wohl ihre Labstelle gefunden hatten. Über die Feldschneise und am Mühlfeld entlang ging es Richtung Heimat. Kurz vor dem Patershäuser Hof bogen wir rechts ab um über die S-Bahnstrecke und die Dietzenbacher Straße Richtung Gravenbruch zu fahren. Am Ende der Alten Babenhäuser Straße verabschiedeten sich die Mitradler aus Dreieich. Kurz danach, in Gravenbruch, verabschiedete sich auch unser Schlussmann. Um Gravenbruch und über die Sprendlinger Landstraße radelten wir am Gravenbruchring entlang zum Ende der Tour. Es war ein schöner entspannter Samstag auf dem Rad. Das Feedback zeigte, dass es allen gefallen hat. So soll es auch sein. Bis zur nächsten Tour…




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Königsee

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