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30.06.2022 erstellt von: Franz Drews


Tourenbericht 2022 Zur Auszeit in Münster

Auszeit 2022

Schönes Wetter und eine in jeder Hinsicht abwechslungsreiche Tour erwartete uns am Rathaus. Details im weiteren Bericht. Da Holger wieder in Gravenbruch auf uns wartete, starteten wir diese 50 km lange Mittwochstour um 12:30 Uhr am Rathaus mit 6 Mitradlern.


Wie nun schon gewohnt ging es am Gravenbruchring im Wald entlang bis zur Autobahnmeisterei. Mit einer kleinen erfahrenen Gruppe kann man hier die Bundesstraße queren. Weiter radelten wir dann um Gravenbruch, ehe wir kurz vor der Landesstraße nach Heusenstamm dann Holger aufnahmen. Weiter ging es dann Richtung Steinberg und die Waldstraße am Industriegebiet vorbei ehe wir in den Wald abbogen. Auf dem Eulerweg querten wir dann die Kreisquerverbindung um dann auf einem Waldweg hinter Waldacker den 50sten Breitengrad zu einer Trinkpause erreichten. Wir radelten dann über Feldwege zur Siedlung Rollwald. Am S-Bahnhof ging es dann über einen schmalen Weg wieder in den Wald. Auf langen, geraden Schneisen überquerten wir die B45 Richtung Dieburg und radelten weiter Richtung Hergershausen. Am Wasserwerk vorbei mussten wir ein kurzes Stück Landstraße fahren, ehe es wieder auf Feldwegen Richtung Gersprenz ging. Hier sollen Bieber am Werk sein. Man kann es an den angenagten Bäumen erahnen, aber der dortige Uferbereich ist stark bewachsen um einen guten Blick zu haben. Kurz sah ich einen Biber schwimmen, aber für einen überraschenden Halt war es zu gefährlich, und er war auch schnell aus dem Blickwinkel verschwunden. Vorbei an der Kläranlage und dem Gersprenz Stadion radelten wir am nördlichen Rand von Münster an der Gersprenz weiter. Am Anglerheim vorbei, unter der B45 durch und das Freizeitzentrum war bald erreicht. Schnell wurden zwei Tische zusammengestellt. Bei Getränken ist bei Maki Selbstbedienung. Das Essen wird an den Tisch gebracht. Unter Bäumen und Sonnenschirmen lässt es sich aushalten. Doch ewig hatten wir ja auch keine Zeit. So radelten wir dann weiter am naheliegenden Teich vorbei und am Rade vom Ortsteil Breitenfeld mit seinem Munitionslager ging es tw. auf schmalen Wegen Richtung Thomashütte. Da es doch sehr warm war entschieden wir uns den etwas hügeligeren aber schattigeren Weg zu nehmen. Doch noch bevor wir die Messeler Höhe erreichten gab es einen Schlag und die Kette eines Mitradlers sprang herunter. Es war aber ein größerer Schaden entstanden ein Stein hatte die Halterung des Zahnkranzes an der Kurbel abgesprengt. Alle gutgemeinten Reparaturversuche hatten keinen Erfolg. Was machen? Zum Schieben ist es doch zu weit. Abschleppen wie ein Auto? Simone stellte sich für diesen Versuch zur Verfügung und mit Hilfe eines Spanngurtes klappte das überraschend gut. Nachdem sich das Tandem eingespielt hatte waren wir fast genauso schnell wie vorher. Wenn es ganz steil wurde schob man, ansonsten wurde geschleppt, und das ca. 15 km lang. Eine tolle Leistung. In Neu-Isenburg radelten wir noch zum Fahrrad Holzmann und verabschiedeten uns dann dort voneinander. Das war schon Pech, aber trotzdem eine schöne Tour. Wie ich dann am nächsten Tag erfuhr konnte man bei Holzmann dem Unglücklichen helfen, und er konnte dann glücklich nach Hause fahren.


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