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30.05.2022 erstellt von: Franz Drews


Tourenbericht 2022 zum Rettershof

Zum fröhlichen Landmann

Es war nicht ganz so warm wie die letzten Tage, um nicht zu sagen es war ein wenig frisch. Aber es sollte ja noch besser werden. Hauptsache sonnig und kein Regen. So kamen 17 Radler zusammen um die letzte Tour des desjährigen Neu-Isenburger Stadtradelns unter die Räder zu nehmen. Holger übernahm wieder die Führung und wir radelten los durch die Rheinstraße Richtung Bahnhof.


Als die letzten durch die Unterführung kamen, warteten die ersten schon am Abzweig. So ging es weiter über die A3 und die Otto Fleck Schneise zum Bahnhof Sportfeld. An der Pumpstation Goldstein vorbei und die Eichengrundschneise steil bergab radelten wir zum ersten Stop am Waldfriedhof Goldstein. Hier ist Platz genug für solch eine große Gruppe. Weiter ging es über die Dammschneise und die Schwanheimer Wiesen am Struwwelpeterbaum vorbei Richtung Höchst. Über die Leunabrücke querten wir den Main. Nun kommt die größte Herausforderung durch Höchst und Unterliederbach über verschiedene Ampeln die Gruppe beisammen zu halten. Es gelang mit Abstrichen recht gut, so daß wir nach der Durchfahrt durch Alt Unterliederbach an der Kneiselmühle unseren zweiten Halt machten. Hier stieg ein Mitradler aus, da sein Akku so langsam den Geist aufgab und die Steigungen ja erst noch kommen sollten. Von nun an ging es bergan meist sanft, aber stetig. An Oberliederbach und am Saalbusch vorbei radelten wir Richtung Kelkheim. An der Kompostanlage vorbei kam das erste steilere Stück und die Reihe zog sich etwas in die Länge. Das wurde aber dann in Kelkheim Münster schnell wieder geschlossen, so dass wir am Liederbach entlang über die Sindlinger Wiesen fuhren. Ein kurzer Abstecher und wir waren wieder auf dem richtigen Weg. Durch die Hauptstraße und die Feldbergstraße mit schönem Blick auf die Sendeanlagen erreichten wir Kelkheim Hornau. Nachdem Hornau hinter uns gelassen hatten wurde es richtig steil. Außerdem bremste die Letzten noch die Königsteiner Bahn etwas aus, so daß die ersten schon gutgelaunt am Wasserwerk warteten, bis auch die letzten oben waren und Ihre verdiente Pause bekamen. Nun radelten wir mal mehr mal weniger stark bergan, was die Truppe wieder stark auseinander riss. Das war nicht ganz so schlimm, da der letzte Mann den Weg ja kannte. Durch ein Mißverständnis kam es an der B455 zu einem Bruch in der Gruppe. Der erste meinte, dass die zwei vorletzten warten bis auch die letzten da sind. Denen wurde es aber zu lang und wollten der Spitze folgen, übersahen den Abzweig und waren abgehängt. Nachdem die beiden letzten den Einkehrschwung zum Fröhlichen Landmann erfolgreich hinter sich hatten, gingen wir alle zu den reservierten Plätzen. Nach kurzer Zeit kamen dann auch die beiden Versprengten zu uns. Zuletzt bestellt und zuerst das Essen bekommen. So gehört es sich. Es ging wie gewohnt schnell, aber der schattige Platz und der böige Wind machten das sitzen nicht gerade zum Vergnügen. Aber glücklicherweise war hier noch viel frei, so dass sich dann nach und nach alle mit ihren Getränken in die Sonne verzogen. So ließ es sich aushalten. Wir zahlten und schauten uns noch den Gutshof mit seine schönen Malereien an, ehe wir uns wieder bergan auf den Rückweg machten. Die ersten querten schon die B455 als die Hälfte noch nicht ganz oben war. So riss eine Lücke, die nicht so schnell geschlossen werden konnte. Die Spitze wählte dann das schwierigere Teilstück, der Rest mit dem Schlussmann dann das etwas längere aber einfachere Teilstück. Nach einem Telefonat trafen sich beide Gruppen wieder an der Roten Mühle, so dass wir den Weg wieder gemeinsam fortsetzen konnten. Über Altenhain ging es dann in rauschender Fahrt bergab nach Bad Soden, wo wir an Hundertwasserhaus eine Pause einlegten, die dann am Quellenpark etwas erweitert wurde. Durch die Altstadt und am Bahnhof vorbei fuhren wir nun durch den Neuen Kurpark Richtung Sulzbach. Schiebenderweise ging es unter der S-Bahn und der Limesspange hindurch Richtung Sossenheim. Der enge Durchgang am Sulzbach unter der A 66 ging recht gut, so dass wir dann auch Sossenheim schnell durchquert hatten. An Kleingartenanlagen vorbei fuhren wir noch durch den Höchster Stadtpark um dann an der Nidda entlang die Fähre an der Justinuskirche zu erreichen. Wir füllten den Platz auf der Fähre fast komplett aus. Jetzt radelten wir auf der südlichen Mainseite Richtung Elli Lucht Park. An der ehemaligen Pferderennbahn vorbei kamen wir zur Mörfelder Landstraße. Hier verließ uns dann der erste Radler. Die anderen radelten durch den Park Louisa, querten die Bahnlinien und erreichten dann über den „Welscher Weg“ und am Stadtwaldhaus am Forsthaus Sachsenhausen Neu-Isenburg. Hier war dann die Tour zu Ende. Es war eine anstrengende Tour mit schönen Wegen und tollen Ausblicken. Die einen fuhren nach Hause die anderen zum Abschluß des STADTRADELN’s noch zum Sommerfest auf der Rollschuhbahn. Ich denke wir sollten diese Tour nächstes Jahr wiederholen.




Bildergalerie

RettershofWarten auf die Fähre

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