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06.10.2021 erstellt von: Franz Drews


Frankfurt hilft uns! Es tut sich was an der Straßenbahn Endhaltestelle

Parken an der Straßenbahn

„Das hat doch alles keinen Sinn! Die machen ja doch, was sie wollen!“ Solche Sätze hat jeder schon mal gehört. Und manchmal ist es auch zum Haare raufen, wenn das Klein-Klein der Politik so völlig an den Bedürfnissen und Wünschen der Bürger vorbeizulaufen scheint. Dann ist bürgerschaftliches Engagement gefragt, wie es mit viel Idealismus und Tatendrang die AG Verkehrswende, eine Gruppierung des ADFC Neu-Isenburg, seit Mai 2019 beharrlich einsetzt.


Gut vorbereitet mit einer ausgearbeiteten mehrseitigen Mängelliste zur Radverkehrssituation in Neu-Isenburg kam es im Herbst 2019 zu einem Treffen mit Bürgermeister Hunkel und weiteren Verantwortlichen der Stadt. Zu konkreten Fragen rund um die Verkehrssituation an der Frankfurter Straßenbahnendhaltestelle war damals zu erfahren, dass die Sache zäh wäre und die Frankfurter ständig blockierten. Herr Hunkel teilte noch im Frühjahr 2020 der AG Verkehrswende schriftlich mit, dass die vorgetragenen Neuerungen von der Stadt Frankfurt abgelehnt wurden. Riecht das ein wenig nach dem „Schwarzen Peter“, der gerne weitergereicht wird? Die AG Verkehrswende wollte sich damit nicht zufrieden geben und bot deshalb an, den Kontakt zu den Verantwortlichen in Frankfurt aufzunehmen, um der Sache auch von Bürgerseite neuen Schub zu verleihen. Dabei haben die Vertreterinnen der AG Verkehrswende in einem Gespräch im August 20 mit dem Radverkehrsbeauftragten der Stadt Frankfurt sehr positive Erfahrungen gemacht. Bei diesem Treffen wurden unsere vorbereiteten Änderungsvorschläge zur Verbesserung der Radwege sehr gut aufgenommen und sollten zügig umgesetzt werden. Die AG Verkehrswende fragte deshalb in regelmäßigen Abständen beharrlich nach und konnte jetzt vom Radverkehrsbeauftragten der Stadt Frankfurt erfahren, dass es einen Ortstermin mit der Radverkehrsbeauftragten der Stadt Neu-Isenburg gab. Ein Resultat sind Maßnahmen gegen das Beparken von Fuß-und Radwegen auf der Südseite der Isenburger Schneise. Zudem werden auf der Höhe der Endhaltestelle weitere Radbügel montiert. Aufgrund der Überlagerung weiterer Planungen im Umfeld der Endhaltestelle sowie der notwendigen Beteiligung von Hessen Mobil wird die Stadt Frankfurt eine Machbarkeitsstudie in Auftrag geben und einen Förderantrag beim Land Hessen stellen.
Wir, die AG Verkehrswende, freuen uns nun, dass unser beharrliches Nachhaken erste konkrete Verbesserungen in die Wege geleitet hat.
Wir freuen wir, dass unser zivilgesellschaftliches Engagement Sinn und Erfolg hatte.


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