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04.10.2021 erstellt von: Franz Drews


Tourenbericht zur Halbtagestour nach Höchst im September 2021

Hoechst_September_2021

Unsere letzte Mittwochs-Tour im September sollte uns wie schon fast Tradition nach Höchst auf den Schlossplatz führen. Von den Anmeldungen haben dann ein paar Radler Abstand wegen des vorhergesagten schlechten Wetters genommen. Allerdings kamen ein paar unerschrockene hinzu, so dass wir uns dann pünktlich mit acht Radlern auf den Weg machten.


Weit kamen wir nicht, bis uns der erste kleinere Schauer am Lyoner Weiher zu einer kurzen Pause unter dem schützenden Blätterdach ermutigte. Danach radelten wir frohgemut auf einer neuen Strecke durch Niederrad Richtung Main. Eine Kastanienallee zeigte allerdings, dass der Herbst schon vor der Tür steht. Etliche Kastanien auf dem Weg zwangen uns zum aufmerksamen Fahren. Über Nebenstraßen erreichten wir den Main und radelten Richtung Höchst. Da die Fähre dort mittwoch‘s Ruhetag hat, war unser Ziel die Schwanheimer Brücke, um dort den Main zu überqueren. Es wurde zwar dunkler, aber vielleicht schaffen wir es ja bis nach Höchst. Kaum hatten wir die nördliche Mainseite erreicht fing es an zu tröpfeln und wir beschlossen unter der Brücke den Schauer abzuwarten. Glücklicherweise waren wir aus Südwesten von den Brückenpfeilern geschützt, denn der einsetzende Regen mit Donnerbegleitung wurde immer stärker. Dazu frischte der Wind auf, so dass das kühle Nass fast von der Seite kam. Eine knappe halbe Stunde dauerte dieses. Aber langweilig wurde uns bei den netten Gesprächen nicht. Wir waren ja im Trockenen. Auf nassen Wegen, aber trocken von oben, radelten wir nun nach Höchst. Auf dem Schlossplatz wurden gerade die Tische im Freien getrocknet, so dass wir bei immer sonnigerem Wetter bei bester Laune unsere leicht nach hinten verschobene Pause machen konnten. Es war nicht leicht sich von diesem entspannten Platz zu lösen, aber wir hatten ja noch ein paar Kilometer zu radeln. Über die „Leuna Brücke“ ging es zu den Schwanheimer Dünen, die wir durchquerten. Weiter ging die Fahrt am Struwwelpeter-Baum und den Monster Eicheln vorbei zum Wasserwerk Hinkelstein. Ein Fotostopp musste sein. Weiter ging es an der Unterschweinstiege vorbei und über die Flughafenschneise zum Bahnhof Sportfeld. Hinter den Sportverbänden durch den Wald und über ein paar Brücken radelten wir entlang der Sperber Schneise zum Neu-Isenburger Bahnhof, wo unsere Tour endete. Mit Glück sind wir fast komplett trocken geblieben. Das war die vorletzte geplante Tour in diesem Jahr. Vielleicht trifft man sich ja bei schönem Wetter zu einer spontanen Tour oder man sieht sich beim Radlertreff. Auf jeden Fall war es trotz der pandemiebedingten Umstände doch eine erfolgreiche Radtourensaison. Auf ein Neues in 2022.


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