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31.08.2021 erstellt von: Franz Drews


Tourenbericht zur Wiesenmühle 2021

Wiesenmühle

Es ist Samstagmorgen und noch immer ist die Tour fast ausgebucht trotz schlechter Wettervorhersage. Aber am Sonntag zum Tourstart wurden es immer weniger. Nach einigen tel. Gesprächen waren wir am Ende dann insgesamt 5 Radler, die dem Wetter trotzten.


Die Regenklamotten waren angezogen und es nieselte leicht als wir losfuhren. Am Bahnhof trafen wir ein paar unermüdliche Isenburger, die Ihre Kilometer für das Stadtradeln sammeln wollten, aber Sie hatten ein anderes Ziel. So ging es dann durch den Stadtwald auf guten wie auf regennassen Wegen mit mal mehr, mal weniger nass von oben Richtung Kelsterbach. An der romantischen Kelster entlang erreichten wir den Main. Es war trocken und von weitem sah man auch einige Auflockerungen in dem Einheitsgrau. Am Main entlang erreichten wir an der Schleuse in Eddersheim die „Office Area“ Raunheim. Die dortige Mönchhofkapelle (errichtet 1685) wirkt, als passe sie nicht in die Landschaft. Weiter ging es über die Ölhafenbrücke und am Jacht Club Raunheim vorbei kamen wir nach Rüsselsheim. Die dortige Brücke über den Main wird erneuert, aber ein schmaler Weg für Fußgänger und Fahrradfahrer hat man gnädigerweise gelassen. So kamen wir auf die andere Mainseite. Es fing wieder mal an zu tröpfeln, aber ich wollte den Teilnehmern doch die historischen Kalkbrennöfen zeigen. Im Flörsheimer Stadtteil Keramag/Falkenberg, kurz vor unserem Ziel fing es wieder einmal stärker an zu regnen, aber unsere bunte Truppe (Regenkleidung in verschiedenen Farben) schaffte auch das letzte Stück. Draußen oder drinnen war kurz die Frage, aber es war nicht voll, und alle waren geimpft, so nahmen wir drinnen Platz. Als Tischschmuck war ein stilisiertes Fahrrad platziert, schön. Die Bedienung war flott, und so gab es auch keine lange Wartezeit. Eine Radlergruppe aus Klein-Gerau kam völlig trocken an. Es hatte in der letzten Stunde wohl nicht geregnet. Also bezahlen und raus an die Räder. Schon fing es an zu tröpfeln. Über einen Holzsteg und einen kurzen Anstieg erreichten wir die Weinberge mit der Flörsheimer Warte. Wie bei diesem Wetter zu erwarten war die Fernsicht nur eine Nahsicht. Durch den Weinlaubengang und an der Himmelsleiter vorbei radelten wir auf der Regionalparkroute nach Bad-Weilbach. Das Dammwild dort zeigte uns seinen Nachwuchs, der noch ein wenig wackelig auf den Beinen war. Weiter ging es am Haus des Dichters vorbei zum Regionalpark Entree. Auf den Turm wollte niemand, aber eine Übersichtskarte wurde doch gerne genommen. Weiter fuhren wir an den Weilbacher Kiesgruben – mittlerweile renaturiert – vorbei, grüßten den Raben und durch die Speierlingsalle radelten wir Richtung Wasserwerksallee. Dass das dortige Kopfsteinpflaster bei Nässe doch sehr rutschig ist musste ein Mitradler mit ein paar Abschürfungen erfahren. Glücklicherweise ist nicht mehr passiert. Der Roosngarten zeigte uns noch viele Blüten. So als ob sich die Blumen über das Nass von oben freuten. Am Schwarzbach entlang radelten wir dann Richtung Sindlinger Mainwiesen. Über die „Farbwerksbrücke“ erreichten wir wieder Dribbdebach. Noch ein kurzes Stück am Industriepark vorbei radelten wir zum nächsten Halt, dem Stuwwelpeter-Baum. Zwei Jahre hatten wir auf unseren Touren keinen Platten, am Golfplatz vorbei merkte es eine Mitradlerin. Mit dreimal nachpumpen schaffte Sie es dann bis nach Neu-Isenburg. Deshalb haben wir dann den Tyroler Weiher ausgelassen. Wir werden dies auf einer unserer Touren nachholen. Es wäre trotz des teilweise feuchten Wetters schade gewesen, wenn die Tour nicht stattgefunden hätte. Bis zum nächsten Mal bei Sonnenschein…


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