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04.07.2021 erstellt von: Franz Drews


Bericht von der Radtour zur Fischerhütte am 4.7.21

Blick auf den Fischteich

Die ganze Woche ging es um zwei Themen: Die Begrenzung der Teilnehmer und die Wettervorhersage. Plötzlich wollten 14 Leute mitfahren. Ich hatte aber schon vor vierzehn Tagen einen Tisch für 10 Personen bestellt und mehr war zusammen nicht möglich. Heidi kam dann auf die Idee einen weiteren Tisch für 4 Personen zu bestellen. Sie nahm das in die Hand und es ging noch. Warum kam ich nicht darauf? Danke Heidi. Die Wettervorhersage während der Woche schlug Kapriolen. Von kein Regen bis den ganzen Tag Regen war alles dabei. Heute beim Start war alles O.K. aber es wurde noch eine Regenschlacht. Aber der Reihe nach:


In Neu-Isenburg fuhren wir bei Sonnenschein mit 11 Radlern los. Es ging über die Fahrradstraße, was aber kaum einer bemerkte. So wichtig ist sie wohl nicht. Im Wald fuhren wir dann den ersten Hügel hinauf nach Dietzenbach. Es sollten noch einige auf uns warten. Aber bei der Masse der E-Bikes sind Steigungen kein Thema mehr. Noch vor 2 Jahren waren die E-Bikes in der Minderheit. Heutzutage ist eine gute Schaltung „Old Fashion“ und nur noch etwas für „Puristen“. Hinter Götzenhain vergrößerte sich unsere Gruppe dann auf 14 Radler. Frohgemut nahmen wir die Strecke unter die Räder. Da wir viel durch den Wald fuhren, machte uns die Schwüle nicht so viel aus, außer bei den paar Pausen. Deshalb verkürzten wir die Standzeiten. Überrascht waren wir von den wenigen parkenden Autos auf der Landstraße vor der „Grube Prinz von Hessen“. Die Nudisten ließen wir rechts liegen und stehen und machten uns auf den Weg zur Einkehr. Noch ein kurzer „Trinkel Stop“, ein Hügel hinauf und dann in einer wilden Abfahrt an der Darmbachquelle vorbei zur Fischerhütte. Der Darmbach ist der Namensgeber von Darmstadt. Schnell hatten wir Platz genommen und uns registriert. Die Bedienung war freundlich und schnell. Das Essen war gut und wir mussten nicht wie früher lange warten. Ein paar der Mitradler waren das erste Mal dort, aber sicher nicht das letzte Mal. Da am Nachmittag ein Gewitter angesagt war, saßen wir auch schon nach einer guten Stunde wieder auf dem Rad. Bergauf zur B26, über eine Brücke und ein kurzes Stück an der Straße entlang. Dann konnte die Gruppe gefahrlos dank eines netten Autofahrers, der uns alle queren ließ, nach links abbiegen und die rasende Abfahrt zum Steinbrücker Teich genießen. An Kranichstein und de Dianaburg vorbei wurde es immer dunkler und uns schwante schon nichts Gutes. Am GSI Forschungszentrum vorbei wurde die Fahrt immer schneller, es grummelte auch schon, und in der Offenthaler Schneise erwischte uns der Regen. Es war für einige ein Deja vu Erlebnis. Denn vor zwei Jahren erwischte uns gerade dort bei einer ähnlichen Tour auch der Regen und ein Gewitter zog auf. Wir fuhren noch zum Weißen Tempel wie damals und warteten nassgeregnet das Gewitter ab. Nachdem das Gewitter abgezogen war radelten wir im Regen gen Heimat. Hier und da verließ uns jemand für den kürzesten Weg nach Hause, so dass wir dann über Götzenhain nach Hause fuhren. Es waren dann auf dem Radweg vorbei an Gut Neuhof noch ein paar größere Äste zu entfernen um vorbei zu kommen. Glück gehabt, dass wir bei dem Gewitter nicht dort vorbeigefahren sind. Alle sind nass, aber glücklich wieder zu Hause angekommen. Trotz Regen war es eine wunderschöne Tour und jeder hat wieder eine weitere Anekdote zu seinen Fahrraderfahrungen zugefügt. Schön war es trotzdem.




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