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02.05.2020 erstellt von: Franz Drews


Die neue StVO ist am 28.4.2020 in Kraft getreten

radschnellweg

Es hat sich sowohl für uns Fahrradfahrende als auch für die Autofahrer gegen über uns Fahrradfahrenden einiges geändert. Nicht nur die Bußgelder sind zur Abschreckung erhöht worden, sondern es gibt auch einige neue Regelungen, die ab nun in Kraft getreten sind.
Auch der Fahrradfahrende muß nun mit Bußgeldern über 50.-€ rechnen. Wofür und wie man sich dieses ersparen kann lest Ihr im weiteren Bericht.


Für Radfahrende
• Gehwegradeln wird teuer Zum Schutz von Fußgängern wird das Bußgeld für regelwidriges Radfahren auf Gehwegen auf 55 bis 100 Euro erhöht. Der ADFC weist seit Langem darauf hin, dass das Radfahren auf Gehwegen rücksichtslos und gefährlich ist. Haltet Euch auch daran.
• Nebeneinanderfahren ist erlaubt. Solange genug Platz zum Überholen ist, ist keine Behinderung gegeben.
• Grünpfeil für den Radverkehr erlaubt das Rechtsabbiegen bei roter Ampel für Radfahrende nach vorherigem Anhalten. Dies gilt auch für den begleitenden Radweg, stellt die neue StVO klar.
• Auch Jugendliche und Erwachsene dürfen im Lastenrad mitfahren
• Mit dem neuen Verkehrszeichen „Fahrradzone“ können größere Bereiche nach den Regeln für Fahrradstraßen eingerichtet werden. Radfahrende haben hier Vorrang, Autos dürfen höchstens 30 km/h fahren und müssen hinter Radfahrenden zurückbleiben.
• Das neue Verkehrszeichen kennzeichnet den Beginn und Verlauf von Radschnellwegen.
• Mit dem neuen Zusatzzeichen „Lastenfahrrad“ können extragroße Parkplätze oder spezielle Lieferzonen für Transport-Fahrräder eingerichtet werden.
• Haifischzähne – Diese an Einmündungen auf die Fahrbahn gemalten Dreiecke zeigen mit der Spitze auf herannahende Autos – und signalisieren ihnen so die Vorfahrt des Radwegs.

Für Autofahrende
• Autofahrende müssen beim Überholen der Radfahrenden mindestens 1,50 Metern Sicherheitsabstand einhalten. Außerorts sind es sogar zwei Meter.
• Für das Parken auf Geh- und Radwegen gelten Bußgelder von 55 bis 100 Euro. Erstmals gibt es für Parkverstöße mit Behinderung zusätzlich einen Punkt in Flensburg.
• Wer als Autofahrender beim Abbiegen eine Person auf dem Rad gefährdet, muss mit einem Bußgeld von 140 Euro rechnen – und einem Monat Fahrverbot.
• Wer beim Aussteigen unaufmerksam die Autotür öffnet und damit eine Radfahrerin oder einen Radfahrer gefährdet, zahlt 40 Euro.
• Halten auf „Schutzstreifen“ ist verboten Bisher durften Kraftfahrzeuge auf sogenannten „Schutzstreifen“ bis zu drei Minuten halten.
• Das Bußgeld für die Missachtung der Schrittgeschwindigkeit beim Abbiegen für Lkw beträgt 70 Euro, dazu kommt ein Punkt im Fahreignungsregister.


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