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15.12.2019 erstellt von: Franz Drews


Forderungskatalog der AG Verkehrswende an den Magistrat der Stadt Neu-Isenburg

Mehr Platz fürs Rad

Hiermit wenden wir uns an den Magistrat der Stadt Neu-Isenburg bezüglich konkreter Maßnahmen für „Mehr Platz fürs Fahrrad“, zum Ausbau sicherer Fahrradwege und der Erstellung eines Verkehrskonzepts für das gesamte Stadtgebiet.Wir möchten nochmals an unser Positionspapier vom 3.9.2019 anknüpfen.Leider konnten wir in unserer Arbeitsgruppe kein Verkehrskonzept für das gesamte Stadtgebiet (Anbindung an den ÖPNV, Umstiegsangebote für PendlerInnen, schnelle innerörtliche Nah-Mobilitätsangebote..., sichere Radwege, ) in den gängigen Veröffentlichungen der Stadt Neu-Isenburg finden. Wir haben lediglich Fragmente zu einzelnen Verkehrsbereichen gefunden, insbesondere im Zusammenhang mit entsprechenden Förderprojekten. Ein zusammenhängendes Verkehrsprojekt ergibt sich daraus nicht. Ebenso konnten wir für das Stadtgebiet keine sicheren und empfehlenswerten Schul-Radwege speziell für Neu-Isenburg SchülerInnen finden.


Falls es sowohl ein Verkehrskonzept für den gesamten Stadtbereich Neu-Isenburg und es auch eine Liste für sichere und empfehlenswerte Schul-Radwege geben sollte, bitten wir um Übersendung der vollständigen Unterlagen.
Die Arbeitsgruppe „Verkehrswende“ hat sich zum Ziel gesetzt, das bundesweite Konzept des ADFC „Das gute Straßen für alle Gesetz“ auch in Neu-Isenburg umzusetzen.
Um auch in Neu-Isenburg gute Straßen für alle VerkehrsteilnehmerInnen zu schaffen, ist es notwendig eine Verkehrswende durch schnelle und weitreichende nachhaltige Maßnahmen einzuleiten und umzusetzen.
Die seit 2010 eingerichtete Arbeitsgruppe „Radverkehr“ der Stadt Neu-Isenburg kann ein solches Vorhaben weder personell noch konzeptionell umsetzen.
Eine Aufstockung und eine neue Konzeption speziell zum Thema Verkehrswende ist dringend notwendig.
Um die Sicherheit für alle nichtmotorisierten VerkehrsteilnehmerInnen zu erhöhen, den Lärm im öffentlichen Verkehrsraum zu reduzieren und den viel zu hohen CO2 Ausstoss durch KFZ drastisch zu reduzieren, halten wir eine Geschwindigkeitsbegrenzung für alle KfZ auf 30km/h im gesamten Stadtgebiet für geboten.
Dies sollte ab 2020 im Rahmen eines Verkehrsversuchs eingeführt, nach einem Jahr evaluiert und bei positiver Bewertung ab 2021 eingeführt werden.
Die Einhaltung der StVO inclusive deren ständige Überwachung gerade auch des ruhenden Verkehrs sollte schnell mit viel häufigeren Kontrollen umgesetzt werden.
Besonders das Falschparken auf Geh-und Fahrradwegen muss endlich aufhören!
Fahrradstellplätze sollten durch Umwandlung von PKW Stellplätzen geschaffen werden.
Konkret kann sehr schnell im Bereich Frankfurterstraße/Bahnhofstraße und gegenüber (Nähe Rewe) jeweils ein PKW Stellplatz für Fahrradabstellmöglichkeiten umgewandelt werden.
Eine detaillierte Mängelliste zur Fahrradsituation in Neu-Isenburg werden wir gesondert erstellen und an Sie versenden und eine zügige Bearbeitung dieser einfordern.

Eine Antwort auf unsere konkreten Vorschläge erwarten wir vom Magistrat bis Ende November 2019


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