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16.08.2019 erstellt von: Franz Drews


RADTOUR 2019 Zur Weinscheune in Wasserlos

Wenzels Weinscheune _1

Auf der Vortour hatten wir für ca. 10 Personen bestellt. Die sollten es auch werden. Es ist glücklicherweise nicht mehr ganz so heiß wie in den letzten Wochen. Von daher eigentlich ein ideales Wetter zum Radeln. Als ich am Startpunkt ankam waren gerade 4 Mitradler da. Dann tröpfelten mehr und mehr ein, sodaß wir beim Start dann sage und schreibe 21 Radler waren. Eckhardt übernahm dann die Position des Schlußmannes, weil wir ja Holger zuerst in Gravenbruch abholen wollten. Dort waren wir dann soviel wie 2 komplette Fußballmannschaften.


Mit solch einer großen Gruppe ist es nicht ganz einfach auf einen Rutsch an den Ampeln die Straße noch bei Grün zu queren. Es dauert halt dann ein wenig länger. Als Holger dann in Gravenbruch die lange Schlange sah, die immer länger wurde, war auch er erstaunt. Aber glücklicherweise waren es alle im Gruppenfahren erfahrene Radler, sodaß es auf der ganze Strecke zu keinen größeren Problemen führte. Unser Weg führte uns in Gravenbruch auf einem Schleichweg an Garagen vorbei auf die alte Babenhäuser Straße nach Dietzenbach Steinberg. Über die Waldstraße und am Industriegebier vorbei radelten wir dann auch bald in den Wald. Über die Langschneise fuhren wir dann nach einer kurzen Trink- und Entspannungspause am Wasserwerk vorbei Richtung Jügesheim. Durch die gut ausgebaute Bahnunterführung gelangten wir dann schnell aufs freie Feld. Vorbei an den Ostweiler Höfen lockerte dann auch langsam die Bewölkung auf. Hier und da wurde auch scheon ein wenig Blau am Himmel entdeckt. Über den Griesgrund und an Asiatisch anmutenden Häusern radelten wir am Wasserturm vorbei zum Bahnhof in Seligenstadt. Die Schranke war kurz geschlossen, sodaß sich die ganze Gruppe wieder vereinte. Seligenstadt mit seinen vielen Kreisverkehren ließ sich gut fahren und so kamen wir auf der Kleinwelzheimer Straße zur Wasserburg. Ein Kleinod, wo immer wieder eine Pause lohnt. Müsli Riegel und Bananen wurden vertilgt, denn wir hatten ja noch einige Kilometer zu radeln. Über den Uferweg erreichten wir die Fähre, die uns flugs über den Main brachte. Auf der bayerischen Seite radelten wir nun bei immer besser werdendem Wetter Richtung Dettingen. Hier verließen wir dem Main. An der Feuerwehr vorbei waren wir auch schon wieder aus Dettingen heraus. Ganz leicht bergan radelten wir nun auf einem Radweg entlang bis zur Rauschenberghalle in Hörstein. Eine letzte Pause, ehe es ein wenig hügeliger wurde. Rechts , links, rechts, so schlängelte sich der Weg mal bergan, mal eben durch den Ort. Zwischen Hörstein und Wasserlos kam das steilste Sück. Wir radelten durch einen Weinber. Geschafft, und ein herrlicher Ausblick in den Odenwald, bis nach Frankfurt, den Taunus und den Vogelsberg erwartete uns. Nun noch ein wenig bergab und im Hof des Weingutes ein paar Meter bergan und die Mittagspause war erreicht. Nachdem der Durst und Hunger gestillt, und alles gezahlt war, ging es wieder auf’s Rad. Jetzt auch bei herrlichstem Sonnenschein. Nun wurden schnell die erradelten Höhenmeter durch Alzenau und Richtung Kahl pulverisiert. In Kahl radelten wir direkt an der Bahnstrecke entlang bis zum dortigen Bahnhof. Vorbei am Badesee „Freigericht West“ führte der Weg uns nach Großkrotzenburg. Durch die Bahnhofstraße an Cafe’s vorbei erreichten wir wieder den Main. Entspannt radelten wir zur Schleuse. Die Treppen dort waren noch ein Hindernis auf dem Weg zum … Eis, welches aber flugs überwunden wurde. Beim „Köhler hattern wir Glück, denn wir erwischten gerade eine Lücke, sodaß die Schlange sich nur aus uns Radlern zusammensetzte. Kaum hatten wir alle unsere Erfrischung erstanden, wurde auch wieder voller dort. Durch Hainburg und ein Stück durch den Wald kamen wir zur letzten kleinen Steigung – ein Radweg entlang der B 45 führte uns Richtung Obertshausen. Am Erlebnisbad und dem Sportzentrum vorbei fuhren wir nun auf verkehrsarmen Wegen weiter. Durch den Bieberer Wald radelten wir Richtung Heusenstamm. Eine kurze Pause noch bevor wir am Schloß Schönborn und durch den Schloßpark und die Forstalle Heusenstamm wieder Richtung Gravenbruch verließen. An der Müllverbrennungsanlage trennten sich dann die Wege. Langener und Dreieicher Mitradler fuhren von hier aus über die Bestewiesenschneise gen Heimat, die Neu-Isenburger fuhren um Gravenbruch und an der Autobahnmeisterei vorbei Richtung der Kernstadt. Nach und nach wurde die Gruppe kleiner, je näher wir dem Ortsschild kamen. Es war eine wunderschöne Tour, die zwar zeitlich etwas länger als geplant dauerte, aber auf vielfachen Wunsch nächstes Jahr wiederholt werden sollte.




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Wenzels Weinscheune 2

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