Neu Isenburg Banner
29.08.2018 erstellt von: Franz Drews


2018 Zum alten Forsthaus Kalkofen

Pfau

Es verspricht ein sehr warmer Nachmittag zu werden. Bei diesem Wetter zieht es wohl jeden hinaus in die Natur. Wohl aus diesem Grunde füllte sich der Startpunkt unserer Tour -anders als am letzten Samstag- immer mehr, so daß wir dann beim Start vierzehn Radler und Radlerinnen aus nah und fern waren.


Richtung Offenbacher Straße bis hin zur Goethe Schule hatten wir dieses Mal mit den Ampeln richtiges Glück. Immer wenn wir ankamen schalteten Sie auf Grün. So erreichten wir auch schnell den Wald. Über die A 661 fuhren wir Richtung Dietzenbach. Erst als es in Richtung Ebertsberg ging, also bergan, zog sich das Feld der Radler ein wenig auseinander. Aber wie immer wird oben gewartet und der letzte bestimmt wann es weitergeht. So erreichten wir auch nach kurzer Zeit den Wollwiesenteich, der sich dieses Mal ganz in Grün präsentierte. Die Algen breiten sich ganz gewaltig aus. Weiter fuhren wir am Lehnarthof leicht bergan Richtung Götzenhain. Bei den Sportplätzen bekamen wir Zuwachs, so daß wir ab jetzt 15 sind. Wenn der kühlende Wald fehlt wird es schon richtig warm, sodaß auch bald eine „Gesundheitspause“ notwendig war. Weiter fuhren wir durch den Koberstädter Wald. Hier waren noch die Markierungen der Laufstrecken vom Sonntag recht deutlich zu sehen. Am „Weißen Tempel“ vorbei radelten wir Richtung Ernst Ludwig Teich. Ein romantisches Fleckchen Erde mit Wasservögeln und vor allen Dingen den Springfröschen, die hier ein ruhiges Leben führen, wenn nicht gerade eine Radlertruppe vorbeischaut. Unsere Tour führte uns dann weiter auf recht guten Wegen mal leicht bergan, dann wieder eben oder auch ein kurzes Stück zur Erholung bergab Richtung unserer Rast. Ein kurzer Schlenker führte uns an der Dianaburg vorbei zum Forsthaus Kalkofen. Nach dem sich alle versorgt hatten konnte jeder die nette Umgebung genießen. Die dort ansässigen Pfaue kamen ganz neugierig um zu schauen, was wir so verspeisten. Nett anzusehen. Doch die Uhr drehte sich unaufhaltsam weiter, so daß wir auch wieder aufbrechen mußten. Ein Mitradler hatte mit einer Teilnehmerin, der das Bergauf, Bergab doch zuviel wurde ein Einsehen und führte sie mit seiner Frau auf ebenem Weg nach Hause. Wir anderen nahmen den geplanten Weg. Doch gerade als wir aufbrechen wollten brach eine Unruhe aus. Die Pfaue flüchteten vor einem Hund mit viel Gezeter auf die Bäume. Den Hirsch in seinem Gehege berührte das allerdings nicht. Auf dem weiteren Weg sahen wir aus dem Westen dunkle Wolken aufziehen. Doch frohgemut radelten wir wieder leicht bergan und bergab Richtung Heimat. Unterwegs bei Langen verließen uns die ersten Mitradler. Über die Bogenschneise erreichten wir die B486, die es galt zu überqueren. Allerdings hatte der Feierabendverkehr schon eingesetzt, und die Autos fuhren wie an einer Perlenkette aufgereiht an uns vorbei. Nach gefühlten 100 Fahrzeugen hatte ein Fahrzeuglenker ein Einsehen und ließ uns queren. Wir fuhren nach Dreieich und man fühlte die ersten Regentropfen auf der Haut. Eine Jacke wollte aber noch niemand anziehen und so radelten wir bergan zur Stangenpyramide. Auf dem Weg zum „neuen“ Radweg hörte das Tröpfeln auch schon wieder auf. Und so radelten wir auf glattem Untergrund nach Neu-Isenburg, wo dann auch die Tour endete. Ein schöner Nachmittag ging zu Ende. Wie sagte doch eine Mitradlerin ganz richtig: Wir haben es doch richtig gut, aber auch verdient war dann die Ergänzung. Bis zum nächsten Mal….




Bildergalerie

Kalkofen1Kalkofen2

403-mal angesehen




© ADFC 2019

Banner Mitglied werden
Werbefläche vermietet an lautlos