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09.07.2018 erstellt von: Franz Drews


2018 auf dem Grüngürtelrundweg

Grüngürteltier

Glücklicherweise war ich Anfang der Woche schon einmal auf dem Lohrberg und habe ein paar Plätze reserviert. Deshalb kam ich ganz entspannt am Rathaus an. Doch es waren schon viele, viele Radler da. Und es wurden immer mehr. Beim Start waren wir dann neunzehn. Schnell rief ich meine Frau an, die dann mehr Plätze reservierte. Ich kann mich auf sie verlassen, wie auch auf die Männer am Schluß, Holger und Erwin. So hat sich dann auch meine Aufregung bald gelegt.


Es dauerte ein wenig bis sich das Navi berappelte, aber wir fuhren ja nicht das erste Mal in diese Richtung. So radelten wir auf dem Mittelstreifen der Hugenottenallee über den Kreisverkehr in den Wald. Am Stadtwaldhaus vorbei, über den Ausweichparkplatz der Arena und an der Arena selbst vorbei, fuhren wir Richtung Bahnhof Sportfeld. Da die Bahnstrecke zum Gateway Garden noch nicht fertig ist, muß auch noch die Umleitung gefahren werden. Warum muß eine Umleitung für Radler immer über eine sehr schlechte Wegstrecke führen? Doch dann kam die herrliche Abfahrt, die uns andersherum immer quält. Der erste Halt in Goldstein und es wurde eine Rettungsgasse freigehalten – Christian, dein Spruch hat gewirkt. Das verspricht eine entspannte Tour zu werden. Weiter radelten wir durch den Wald und an den Schwanheimer Wiesen vorbei erreichten wir die Fähre. Wir Isenburger fahren lieber mit der Fähre als über die Brücke, und so ist dies auch immer für alle Teilnehmer kostenlos, aber nicht umsonst. An der Niddamündung vorbei schoben wir die Räder über eine Brücke zur Wörthspitze. Danach radelten wir entspannt an der Nidda entlang. Es ist Samstag und bei weitem nicht so viel Verkehr wie Sonntags. Immer wieder waren kleinere Teiche zu sehen und auch einmal ein Nutria. Als wir den Solms- und den Brentano Park erreicht hatten, fragten sich manche Mitradler wo denn die angesagte Umleitung wäre. Wir brauchen sie nicht, denn es geht weiter an der Nidda entlang bis nach Heddernheim. Hier verließen wir den Uferweg kurz, um uns die „Gemaa-Bump“ anzuschauen. Als die neue Wasserpumpe 1839 eingeweiht wurde, feierte man dies wie in Paris mit einem Umzug. Allerdings kleiner und so kam der Name „Klaa Paris“ in aller Munde. Für Fastnachter aus dem Rhein Main Gebiet ist dies ein Begriff. Weiter radelten wir am Eschersheimer Freibad vorbei zum Grüngürteltier. Alles ganz entspannt. Doch das sollte sich schon bald in Berkershein ändern. Es wurde steil. Der Schweiß brach aus, allerdings nicht bei den E-Bikern. Christel hatte Ihr eigenes E-Bike dabei. „E steht hier für Erwin“. Erwin unterstützte sie an den steilsten Stellen tatkräftig. Weiter radelten wir mehr oder weniger anstrengend Richtung Heiligenstock. Der Radweg dort hin sollte schnellstens gemacht werden. Unfälle auf dem schlechten Weg braucht niemand. Nun noch die Räder über eine Fußgängerbrücke geschoben und der schwierigste Teil war geschafft. Über den Berger Weg erreichten wir den Lohrberg. Dort wurden wir schon an schattigen Plätzen erwartet. Danke nochmals an Ursula für die Reservierung. So unkompliziert wie die Fahrt bisher verlief, war es nun auch bei der Rast. Die Getränke und das Essen wurden von einem flinken Kellner schnell gebracht. Respekt, bei einem so gut besuchten Restaurant. Den schönen Blick über Frankfurt und Offenbach und die dortigen Weinberge holten wir uns dann nach der Pause. Am Mainäppelhaus vorbei wartete noch ein kurzer Anstieg. Danach rollten wir Richtung Bergen. Am alten Rathaus fuhren wir durch Bergen ein Stück auf der Ironman Strecke, ehe wir unsere „Strongman“ Strecke fanden. Durch die heftigen Regenfälle ist der Weg am Berger Hang runter nach Enkheim nicht mehr einfach zu befahren. Hier müßte dringend zumindest ausgebessert werden. Ich war froh, daß hier alle ohne Sturz im Ried ankamen. Am Riedteich und dem Heinrich Kraft Park vorbei kamen wir zur Mainkur. Vorbei an den Biohochreaktoren zur Wasseraufbereitung und über den Arthur von Weinberg Steg radelten wir Richtung Offenbach. Der Steg wurde von der Hoechst AG finanziert, um das Abwasser aus dem Werk Offenbach in Fechenheim aufzubereiten. Am Hafen 2 verließen wir den Grüngürtelweg. Über den „Offenbacher Grüngürtel“ und an den dortigen Tennisplätzen vorbei fuhren wir Richtung Tellersiedlung. Wir beschlossen, dem abgebrannten Goetheturm keinen Besuch abzustatten. Statt dessen radelten wir vorbei am Maunzenweiher über den Steinweg und die Kesselbruchschneise nach Neu-Isenburg. Mein Dank gilt allen Mitradlern. Es war auch für mich eine schöne Tour in einer großen Gruppe. So wünscht man sich das als Organisator.




Bildergalerie

Gruppe auf dem Grüngürtelweg

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