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26.06.2016 erstellt von: Franz Drews


Grüngürtelrundweg

Grüngürteltier

Nach sehr heißen 3 Tagen kam pünktlich zur Tour der Regen. Also Regen Jacke, Hose und Überschuhe angezogen. So radelte ich bei tränendem Himmel zum Lindenplatz. Leider ließ sich kein Mitradler blicken. Also im leichten Regen wieder nach Neu-Isenburg und sehen, wer dort mitradeln will. Bis zum Start war nur noch Erwin gekommen. Wir einigten uns, die Tour ausfallen zu lassen und wollten gerade los, da kam noch Christel. Sie hatte sich auf die Tour gefreut, und da der Regen aufgehört hatte und die Aussichten gar nicht so schlecht waren, fuhren wir doch los.


Durch den Wald Richtung Schwanheim merkten wir vom leichten Nieseln nichts. Wir schauten uns noch die Monsterkinder an und ab ging es Richtung Höchster Fähre. Es war mittlerweile trocken und einem schönen Radeltag stand nichts mehr im Wege. Immer an der Nidda entlang und dabei durch verschiedene Frankfurter Parks führte uns der Weg. In Heddernheim kamen wir am alten Stadtbrunnen vorbei. Das Fest bei der Einweihung brachte Heddernheim den Beinamen „Klaa Paris“ ein, denn die Idee zu diesem Umzug brachten Bürger aus Paris mit. Beim Grüngürteltier waren auch beim letzten Pessimisten die Regensachen verstaut. Sogar die Sonne schaute durch die Wolken und ein wenig blauer Himmel war auch zu sehen. So ging es weiter flach an der Nidda entlang. Aber dann, aber dann. Frankfurt ist nicht überall flach. In Berkersheim wurde es steil. Weiter fuhren wir meist bergan Richtung Altes Zollhaus am Heiligenstock. Über den Berger Weg erreichten wir unsere Rast auf dem Lohrberg. So schlimm war es bis hierhin ja doch nicht. Launige Gespräche im Freien mit den Tischnachbarn verkürzten die Wartezeit, bis auch wir mit Speis und Trank versorgt waren. Weiter führte die Tour am Lohrberger Weinberg, dem Mainäppelhaus und dem Berger Rathaus vorbei zur steilen Abfahrt. Tolle Ausblicke ließen uns nicht zu schnell gen Tal rasen. Auf guten Wegen durch das Enkheimer Ried und am Heinrich Kraft Park vorbei waren wir auch schnell wieder am Main. Über den Arthur von Weinberg Steg fuhren wir dann auf Offenbacher Seite Richtung Frankfurt. Am Hafenviertel vorbei rollten wir zum Ruderdorf. Jetzt stand der letzte Anstieg an. Am Grie Soß Denkmal vorbei fuhren wir hoch zum Scheerwald Waldspielpark. Um den Rundweg wirklich abzuschließen radelten wir noch am „Vierwaldstädter See“ vorbei zum Stadtwaldhaus. Am Forsthaus Sachsenhausen, an der Friedensallee, trennten wir uns. Bis hierhin war alles trocken. Der Schreiber dieser Zeilen schaffte es auch noch bis nach Hause. Leider erwischte ein kräftiger Schauer Erwin noch auf den letzten Metern. Sonst wären wir wohl alle trocken geblieben. Danke Christel, ohne Dich wären wir ja gar nicht gefahren und hätten einen schönen Tag verpaßt.


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