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08.06.2016 erstellt von: Franz Drews


Zur Roten Mühle

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Nein, es schwammen nicht alle meine Entchen, wie das Bild suggeriert, aber es waren auch nicht mehr Mitradler, die sich mit mir bei trübem Himmel auf den Weg machten. Erwin hatte ja schon beim Radlertreff prophezeit: “Am Samstag scheint die Sonne“. Und so kam es auch.


Kaum hatten wir Schwanheim erreicht, konnten schon die Jacken ausgezogen werden und für den Rest des Tages in kurz/kurz geradelt werden. Dietrich wollte das geliehene E-Bike testen, aber er vermißte die Berge. Denn wie angekündigt ging es sanft bergan, meist am Liederbach entlang, in den Taunus hinein. Schon bald kündigten die Wegweiser die Rote Mühle zwischen Kelkheim, Schneidhain und Altenhain an. Nur noch ein paar Kilometer und wir waren noch vor dem Mittagsläuten dort. So früh war ich noch nie am Ziel, aber ich habe doch schon Hunger, entkam es einem Teilnehmer. Eine freundliche Bedienung und ein noch leerer Biergarten erwarteten uns. Nachdem wir uns gestärkt hatten fuhren wir Bad-Soden entgegen. Es ging nur kurz einen Hügel hinauf und dann waren alle Höhenmeter geschafft. Anschließend fuhren wir noch über einen schmalen Trampelpfad und mußten eine Bundesstraße überqueren, aber dann führte der breite Weg mal mehr oder weniger steil bergab. Gut, daß wir die Runde nicht anders herum geradelt sind. Das wäre schweißtreibend und anstrengend geworden. Vorbei am Schwimmbad grüßte von vorn auch schon der Quellenpark. Rechter Hand ist das Hundertwasserhaus zu sehen. Wir fuhren weiter durch die Altstadt Richtung Bahnhof. Ich blickte mich um und schon hatte ich eine rote Ampel an einem Überweg mißachtet. Glücklicherweise waren meine Mitradler aufmerksamer. Durch den „Neuen Kurpark“ und am Eichwald entlang begleiteten uns ein paar Regentropfen. Kaum auf der anderen Seite der Bundesstraße angekommen, war dieses Intermezzo schon vorbei, und wir rollten Richtung Sossenheim. Sind wir am Vormittag wirklich so viel bergan gefahren? Man glaubt es nicht. Über einen Teil der Safariroute und durch den Höchster Stadtpark mit der Porzellanmanufaktur radelten wir Richtung Nidda und dort entlang nach Höchst. Wir sind viel zu früh. Laßt uns noch ein Eis essen war der Tenor. Die Fußgängerzone bietet sich für eine kurze Erholung an. Dunkle Wolken zogen vorbei, ohne uns zu benetzen. Auf der Fähre über den ca. 2 m tiefen Main erfuhren wir, daß es ein paar Kilometer flußabwärts kräftig geschüttet hatte. Wir hatten aber Glück und am Main entlang war nichts davon zu spüren. Durch das Mainfeld und an der Pferderennbahn vorbei radelten wir Richtung Heimat. Eine schöne sonnige Tour ging zu Ende.




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