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31.05.2016 erstellt von: Franz Drews


Rund um Mörfelden

Mönchbruch_1

Am Samstag hatten sich am Rathaus zehn Radler und Radlerinnen z.T. aus den umliegenden Städten und Gemeinden eingefunden, um Walldorf-Mörfelden auf teils unbekannten Wegen zu umrunden. Die Sonne strahlte und so machten wir uns, Leiter und Schlußmann in den neuen ADFC-Shirts, pünktlich auf den Weg.


Also Navi an und los. Oh Schreck! Der Tourenleiter hatte vergessen die Strecke zu laden. Wird schon klappen. Die Vortour noch im Gedächtnis und mit diesen Ortskenntnissen ist mir nicht bange. Wir holten am Bahnhof Buchschlag noch eine Mitradlerin ab und schon ging es weiter. Kurz hinter der Überquerung der Bahnstrecke stehen schöne Holzskulpturen im Wald. Die Frage: „Wer wohl der Künstler ist“, konnte nicht beantwortet werden. Wer es weiß hat sich ein Getränk beim nächsten Radlertreff verdient. Vor Langen zeigte der Tourenleiter die erste Unsicherheit. Ein Abzweig wurde verpaßt. Dies sollte jedoch das erste und letzte Mal für heute gewesen sein. Am Lindensee war dann die erste kleinere Rast. Der See ist eigentlich nur ein Teich, da er weder Zu- noch Abfluß hat. Aber romantisch ist es schon. Weiter fuhren wir auf meist guten Wegen durch Feld und Wald. An der Bahnstrecke nach Darmstadt wurden wir ausgebremst. Sicherheit geht vor. So mußten wir fast zehn Minuten warten, bis uns die Schranke den Weg wieder frei gab. Die Strecke zur Rast am Mönchbruch war ja nicht mehr weit. Schnell wurden ein paar Tische zusammengestellt und jeder versorgte sich selbst in der Müllerstube. Unter Platanen kann man gut entspannen. Ein besorgter Blick zum Himmel konnte mit dem Wetterradar schnell zerstreut werden. Kein Regen in Sicht. So gingen wir in Richtung unserer geparkten Räder. Außer Esther und Holger hatten wir alle vergessen, die Tische wieder an den angestammten Platz zu stellen. Entschuldigung und danke, daß Ihr das übernommen habt. Wir fuhren durch das Naturschutzgebiet und konnten an einem Aussichtspunkt auch wieder ein ganzes Rudel Rotwild beobachten. Allerdings waren die Tiere weit entfernt. Wir kamen am Gundsee vorbei und radelten Richtung Zeppelinheim an einem Straßenfest vorbei. Am Gehspitzweiher trennte sich dann die Gruppe. Die Sprendlinger fuhren über Buchschlag der Heimat entgegen und die Neu Isenburger Richtung Bahnhof. Dort trennte man sich. Ein paar Radler wollten sich noch bei einem Eis abkühlen, während es die anderen nach Hause zog. So ging eine schöne, flache und letztendlich trockene Radtour, zu Ende.




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