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22.05.2016 erstellt von: Franz Drews


Zur Klassikstadt Frankfurt

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Alte Autos scheint in Neu-Isenburg wohl keinen Radler zu interessieren. Es heißt ja auch Neu Isenburg und nicht Alt... Letztendlich waren wir dann doch sechs Radler aus dem Westkreis, die sich auf den Weg machten.


Durch den Stadtwald ging es Richtung Tellersiedlung. Erwins „Spezialweg“ fordert uns jedesmal aufs Neue heraus. Weiter, mitten durch die „Grie Soß“, fuhren wir an den Main. Bei herrlichem Sonnenschein ist es immer wieder schön, den Mainradweg zu genießen. Ein Abstecher zum Schultheiß Weiher, ein beliebter Badesee, lud zum Sonnenbaden ein. Aber Erwin hatte ja, anders als ursprünglich geplant, eine Mittagspause in Dörnigheim vorgesehen. Kaum kam die Fähre in Sicht, gab es großes Erstaunen und Gelächter. Die Fähre lag zur Überholung auf Dörnigheimer Seite auf dem Trockenen. Na ja, dann geht es halt über die Staustufe in Dietesheim. Die Stufen steil hinauf und hinab ist es mit einem E-Bike schon eine größere Belastung. Mit gegenseitiger Hilfe wurde auch dieses Hindernis bewältigt. Dribbdebach angekommen wartete die nächste Überraschung. Der Radweg am Main war mit Schildern gesperrt. Glücklicherweise kamen uns aber Radler entgegen. Mit einem Umweg über das freie Feld war auch dies schnell überwunden. Mit der Pause im „Garten Eden“ hast Du, Erwin, wirklich ins Schwarze getroffen. Tolle Location, nette Bedienung und gutes Essen. So soll es sein. Nachdem alle Wünsche erfüllt waren, fuhren wir am Main Richtung Fechenheim und damit zur Klassikstadt. Es gibt dort immer wieder etwas Neues zu entdecken, auch wenn man schon einmal dort war. Oldtimer, Fahrzeuge, die man selbst schon gelenkt hat, oder auch einfach schöne Autos sind zu bewundern. Uns zog es dann Richtung Heimat, da Erwin ja für unterwegs noch einen Kaffeestop eingeplant hatte. Doch wie der Teufel es will, hatte ich in Offenbach einen Platten. „Offebach krieh die kränk“, kein Stein, aber ein abgebrochener Flaschenhals war die Ursache. Mit einem neuen Schlauch und Pumphilfe war bald auch wieder Luft auf dem Reifen. Entlang des Ringes durch eine Parklandschaft hatten wir die Stadt schnell umrundet. Nun war nur noch die unvermeidliche Steigung zu überwinden und der „Gadde“ winkte mit Kaffee und Kuchen. Frohgelaunt radelten wir dann auf schönen Waldwegen der Heimat entgegen. In Neu-Isenburg verabschiedeten sich die ersten Mitradler. Der große Rest fuhr dann weiter in Richtung Sprendlingen, Offenthal, Langen und Egelsbach. Erwin, das hast Du wirklich gut gemacht. Ein großes Lob von allen.




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