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09.05.2016 erstellt von: Franz Drews


Regionalparkrundroute Teil 1 von Walldorf zur Mainspitze

Regionalpark1-2

Es war sehr früh am Morgen, aber glücklicherweise schon sonnig, und es sollte ein wunderschöner Tag werden. Eine lange Tour und vier Isenburger sind am Rathaus. Mehr als erwartet. In Sprendlingen war dann die Überraschung komplett. Die Isenburger blieben in der großen Mehrheit. Mit Fünf Isenburgern und einem Sprendlinger radelten wir dann los.


Wir fuhren Richtung Buchschlag und weiter durch Wald und Wiesen, vorbei an großen Bärlauchbeständen, zum Gundwiesensee. Und prompt erreichten wir auch den Regionalparkrundweg, den Beginn des ersten Teilstücks. Kurz darauf führte uns Eckard zu einem Aussichtspunkt, wo wir ein ganzes Rudel Rot- und Dammwild beobachten konnten. Über den Mönchhof ging es weiter zum Klangpark. Wenigstens an einer der Stationen wurden mit einem Hammer verschiedene Töne erzeugt. Auf dem gleichen Gelände ist auch die „Sau unterm Blech“ beheimatet. Hier wurde früher Wäsche gewaschen. Außerdem war dies abends der Treffpunkt für die Wildtiere. Erwin mußte auch sofort auf einem der hölzernen Gesellen zu unserer Freude reiten. Am romantischen Hegbachsee vorbei radelten wir in Richtung Rhein. Schon grüßte das Rheinhessische Hügelland mit seinen Rebhängen. Am kleinen Jachthafen von Ginsheim vorbei ging es auch flugs zur Mittagspause. Teils in der Sonne, teils im Schatten, ließen wir es uns bei Speis und Trank gut gehen. Kaum auf dem Rad hieß es an der Schiffsmühle in Ginsheim wieder Halt. Früher gab es hier mehr als 20 Mühlen dieser Art, auf denen Mehl gemahlen wurde. Der nächste Stop war die Mainspitze. Da, wo sich Main und Rhein vereinigen. Ein toller Blick auf Mainz, das herrliche Wetter und nicht so viele Besucher. Einfach schön. Unter der historischen Hochheimer Eisenbahnbrücke durch radelten wir nun am Main entlang. Prima, daß es jetzt den „Opelsteg“ gibt. Man erspart sich die unangenehme Fahrt durch Rüsselsheim. Auf dem Weg, zwischen dem historischen Leinreiter in Rüsselsheim, über die neue Ölhafenbrücke und an der Mönchhofkapelle vorbei, gab es am Main entlang viele Informationen. In Kelsterbach angekommen suchten wir noch ein Eiscafe, aber dies lag etwas abseits von unserer Strecke. So entschloß sich die Gruppe weiter zu fahren, um die Abkühlung dann am Ziel zu suchen. Am sehr vollen Freibad in Kelsterbach und am „Hinkelstein“ vorbei fuhren wir zur Unterschweinstiege. Nun war es nur noch ein Katzensprung zur letzten Einkehr in der Bahnhofstraße. Aus den angekündigten 85 km sind es dann doch 88 km geworden, aber bei diesen traumhaften Bedingungen hat es niemand bereut. Mal sehen wie es weitergeht auf unserer Regionalparkrunde. Am 19. Juni gibt es dann den zweiten Teil.


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