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01.05.2019 erstellt von: Franz Drews


Tourenbericht 2019 Quellenparks im Bad Soden

Hundertwasserhaus

Schon wieder das Wetter. Wird uns das dieses Jahr begleiten? An diesem Samstag sieht es nicht gut aus. Wolkenverhangen, kalt und Regen als Vorhersage. Kann man sich auch dieses Jahr auf die Isenburger verlassen? Als ich ankam, war keiner da. Aber zum Start waren wir dann doch sieben Radler, die sich nicht abhalten ließen. Im leichten Nieselregen ging es los.


Über die Rheinstraße radelten wir zum Bahnhof. Im Wald merkte man dann vom Nieseln nichts mehr. Die Strecke führte uns an der Arena vorbei, wo schon die ersten Autos auf den Parkplatz fuhren. Weiter durch den nun offenen Tunnel entlang des R8 radelten wir Richtung Goldstein. Zwischen Autobahn und Kleingärten fuhren wir wohlgemut weiter. Über die Morgenzeile kamen wir zur Autobahnbrücke über den Main. Nein, nicht über die Autobahn, sondern seitlich unter der Autobahn querten wir den Main. In Griesheim ging es dann nur kurz am Main entlang, um dann schnurstracks zur Nidda zu kommen. Das gelang dank der Radwege bis auf ein kurzes im Niedwald ganz gut. Dann erreichten wir hinter dem Neufeld die Nidda. In einer kurzen trockenen Phase machten wir eine kurze Pause, bevor es weiter an der Nidda entlang Richtung Sossenheim geht. Durch einen kleinen Park und am Sulzbach entlang kann man in der Ferne schon den Taunus erkennen. Eine kurze Montagepause schloß sich an. Die Zeit und das einsetzende Nieseln treiben uns weiter. Über die Safari Route mit ihren lustigen Verkehrszeichen mit Afrikanischen Tieren radeln wir am Schwalbach entlang zur gleichnamigen Stadt. Über schöne aber auch schmale Radwege durchquerten wir Schwalbach um dann stetig bergan zum Viergötterstein zu fahren. Dort hat man einen schönen Blick nach Kronberg, heute leider ein wenig getrübt. Um den Waldfriedhof und durch die Wohnstadt Limes Radeln wir im leichten Regen zum Kreiskrankenhaus Bad Soden. Durch den Eichwald rollen wir bergab am Bahnhof vorbei zu unserer Mittagsrast. Leicht verspätet, und ein wenig feucht, aber guter Laune machen wir es uns bequem. Der Wirt hatte wohl nicht gerade eine gute Laune, aber Speis und Trank mundete. Und am Ende taute er auch ein wenig auf. Es sieht draußen sonnig aus, aber nein, es waren nur etwas hellere Wolken. Wieder auf dem Rad, fuhren wir am Quellenpark und dem Hundertwasserhaus vorbei über den Bahnhof Richtung Sulzbach. Ständig bergab rollten wir durch Sulzbach Richtung Sossenheim Es fing wieder an zu nieseln und leicht zu regnen. Im Schutz einiger Bäume legten wir die Regenkleidung an. Alles fertig? Also los. Kaum waren wir in Richtung Höchst gefahren, öffnete der Himmel seine Schleusen. Zurück, bringt auch nichts. Also durch. Nachdem in Höchst der Regen nachgelassen hat, schauten wir uns um. Es fehlten 3 Mitradler. Erwin fuhr zurück, fand aber niemand. Das Telefon klingelte vergebens. Holger hatte ja die Strecke und so beschlossen wir an der Fähre zu warten. Auf dem Weg dahin erreichten wir uns nach mehrmaligen Versuchen am Telefon. Er kommt zur Fähre sagte er. Bei Regen und mit kalten Fingern auf dem Display zu schieben klappte nicht sofort. Die Fähre setzte über und Holger war mit dem Rest auch da. Man hatte sich bei dem Platzregen noch in Sossenheim untergestellt. Der Fährmann konnte es gar nicht verstehen, daß man bei diesem Wetter eine Radtour unternimmt. Mittlerweile ist es auch kalt geworden. Da kam der Fährmann mit seinen kleinen Wärmefläschchen gerade recht. Gutgelaunt bedankten und verabschiedeten wir uns und radelten im Nieseln am Main entlang Richtung Neu-Isenburg. An der ehemaligen Rennbahn und entlang der Straßenbahn fuhren wir nach Hause. Alle freuten sich auf eine warme Dusch bzw. ein warmes Wannenbad. Trotz Regens war es eine nette Tour mit gutgelaunten Mitradlern. Auch eine Regenfahrt kann schön sein.


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