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06.08.2018 erstellt von: Franz Drews


2018 Die Schlemmertour von und mit Erwin

Casa di Leone

Als ich am Startpunkt ankam waren wir an einem heißen Samstag vormittag zu dritt. Kommt überhaupt noch jemand, war die bange Frage. Doch nach und nach tröpfelten die Mitradler ein, so daß wir dann mit Erwin als Tourenleiter insgesamt neun Radler waren, die sich auf die diesjährige Schlemmertour begaben.


Wir fuhren im Schatten die Hugenottenallee entlang und nach einem kurzen Stück in der Sonne hatte uns der Wald mit seiner angenehmen Temperatur umschlossen. Richtung Oberrad ging es weiter und auf schattigem Weg an der Bahn entlang erreichten wir die Gerbermühle. Der Mainradweg ist glücklicherweise am Samstag vormittag noch nicht so voll. Ein paar unverbesserliche meinten trotzdem, daß dieser Weg nur den Fußgängern gehört. Am Hafenviertel fuhr Erwin wieder durch die Wasserfontänen, was auch einige Mitradler ermutigte es Ihm gleich zu tun. Anscheinend eine gute Abkühlung. Weiter radelten wir nun am Mainradweg entlang. Mal im Schatten und mal in der Sonne. Nachdem wir 2/3 der Hinfahrt gepackt hatten gab es die nächste Abkühlung mit einem Fußbad im Main. Aber 27 Grad sind keine wirkliche Abkühlung. So nahmen wir die restlichen Kilometer unter die Reifen und erreichten auch bald unsere Rast, die Casa de Leone. Ein Löwenhaus? Nein, denn die Speisen mundeten uns allen und auch die Bedienung war recht freundlich. Nach einem Espresso auf das Haus brachen wir auf. Die Räder, die die ganze Zeit in der Sonne standen, waren gut aufgeheizt. Vor allen Dingen Griffe und Sattel. So war es schon eine Überwindung wieder aufzusteigen. Erwin wollte zum Eis-Köhler. Hoffentlich ist es nicht zu voll. Aber zu unserer Überraschung waren nur ein paar wenige Leute vor uns, sodaß wir uns in Form eines Eisbechers oder eines Eiskaffee doch noch eine Abkühlung gönnten. Es war ja eine Schlemmertour. Dann radelten wir weiter zur Kappelle Liebfrauenheide. Immer wieder schön und eine kurze Rast wert. Am Himmel zeigten sich immer wieder einmal ein paar dunkle Wolken, aber es kam keine Abkühlung von oben. Kreuz und Quer durch den Wald fuhren wir nach Weiskirchen. Da das dortige Dorffest noch nicht geöffnet hatte fuhren wir weiter hinaus in die Hitze. Aber der Fahrtwind kühlte uns ein wenig, sodaß es letztendlich auch erträglich war. In Rembrücken ging es auch schon wieder in den Wald um über den Patershäuser Hof Steinberg zu erreichen. Erwin ließ es sich nicht nehmen uns zu zeigen warum es Steinberg und nicht Steintal heißt. Kurz vor dem Ebertsberg wollten wir die Langener und Dreieicher verabschieden, doch die hatten vor noch die Abfahrt durch die Holländerborn Schneise zu genießen, wunderbar. An der Prinzenschneise trennten wir uns doch und die vier Isenburger radelten weiter Richtung Buchenbusch. Ein paar Tropfen von Oben, aber eigentlich nicht der Rede wert, begleiteten uns nach Hause. Danke Erwin, es war eine schöne Tour mit tollen Locations. Weiter so mit Deinen Touren.


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