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01.08.2018 erstellt von: Franz Drews


2018 Zur Fischerhütte

Garten im Bölle

Die Fischerhütte hatte an diesem Samstag eine Geschlossene Gesellschaft. Eckhard hatte mich schon informiert, sodaß ich in Ruhe umplanen konnte. Danke dafür. Ein Biergarten in Darmstadt? Dann fiel mir das „Bölle“ ein, wo ich schon früher ein paarmal war. Auf der Vortour klappte alles, also warum nicht auch bei der Tour. Samstags vormittags scheint ein guter Termin zu sein. Das Wetterradar zeigte keinen Regen an und so starteten wir zu dieser hügeligen Tour mit 14 Radlern.


Kaum waren wir losgefahren, tröpfelte es trotzdem leicht, doch im Wald merkte man kaum etwas. Erst in der Nähe des Ebertsberg fühlte man die Tropfen. Hier verließ uns die erste Mitfahrerin wegen Regen und Hügel. Kaum fuhren wir weiter war der Spuk auch schon zu Ende. In Offenthal warteten noch zwei Mitradler, sodaß die magische 13 wieder Makulatur war. Was sollte also noch passieren. Wir waren doch froh als es hinter Offenthal in den Wald ging. Bei leicht kühleren Temperaturen radelt es sich doch besser. Bergauf und bergab fuhren wir dann ohne weitere Vorkommnisse Richtung Grube Prinz von Hessen. Eine kurze Rast machten wir an der Scheftheimer Eiche. Dort ist an einem anderen Baum ein ehemaliger Blitzeinschlag sehr gut zu sehen. Weiter radelten wir zum Bessunger Forsthaus. Hier macht die Steilwegschneise ihrem Namen alle Ehre, aber wir umschiffen diese Klippe elegant. Mit wesentlich weniger Prozenten kamen wir dann zur Fischerhütte, unserem ehemaligen Ziel. Nachdem wir am Kirchweg aus dem Wald kamen hörten wir schon die Fußballfans der 98 er. Ein Vorbereitungsspiel stand an. Das interessierte uns nicht weiter, denn uns dürstete nach Speis und Trank. Kurz danach waren wir auch im Garten des „Bölle“. Tische im Schatten und abseits des Straßenlärms erwarteten uns. Gemütlich sitzt man hier. Außerdem ist auch das Essen ganz gut. Eine Mitradlerin meinte hinterher: gut, daß die Fischerhütte zu hatte. Hier war es viel besser. Nachdem alle gesättigt waren konnten wir den Rückweg antreten. Kein Regen auf dem Wetterradar. Ein kurzes Stück radelten wir eben und leicht bergab, aber schon wartete der nächste Hügel. Leicht bergan auf einer Straße und weiter bergan im Wald wartete eine tolle Abfahrt auf uns. Wir rollten fast bis zum Steinbrücker Teich am Oberwaldhaus. Unser Weg führte uns am Jagdschloß Kranichstein und dem Strohhauer Teich vorbei Richtung Forsthaus Kalkofen. Einzig der kurze Anstieg zur Dianaburg war noch im Wege. Doch danach sahen wir das Unheil in Form von Regen. Über dem Taunus regnete es wahrscheinlich schon. Vielleicht zieht es ja vorbei, dachte ich. Am GSI Forschungszentrum vorbei und die ersten Tropfen trafen uns. An der Offenthaler Schneise verabschiedeten wir die Langener und dann begann es immer stärker zu regnen. In der Ferne grollte der Donner und ich versuchte schnellstmöglich den Weißen Tempel, eine Schutzhütte, zu erreichen. Geschafft, aber klatschnass. Nach und nach kamen auch unsere Mitradler. Glücklicherweise ist das Gewitter vorbeigezogen. Wir warteten den Schauer ab. Der Tenor war: gut, daß es warm ist und die Natur benötigt doch dringend Wasser. Dies war aber nur der sprichwörtliche Tropfen auf den heißen Stein. Dann ging es Richtung Heimat. Und in Dreieichenhain trocknete die Straße auch schon wieder ab. Nach und nach verließen uns Mitradler, so daß wir an der Stangenpyramide nur noch Isenburger Radler waren. Nach dem Neuhof verließ uns auch Holger. Danke für Deine Geduld am Ende. Nur noch über die 661 radeln und am Waldfriedhof löste sich die Gruppe dann auf. Trotz der kurzen nassen Begleitung von oben war es doch eine schöne Tour mit netten Mitradlern.




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Bölle von Außen

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