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04.07.2018 erstellt von: Franz Drews


Radtour über Bad Homburg und Hanau

U-Bahn nach Bad Homburg

Ein wunderschöner Sonntag morgen um 08:30 Uhr vor dem Rathaus in Neu-Isenburg. Auf den Straßen war noch gähnende Leere, aber 6 Radler trafen sich zu einem langen Tag auf dem Rad. Zuerst radelten wir Richtung Frankfurt Sachsenhausen. Am Südbahnhof kauften wir eine Gruppen- und eine Einzelkarte nach Bad Homburg, denn ab hier ging es erst einmal ein Stück mit der U-Bahn.


Wir stiegen ein, machten unsere Räder fest, und schon ruckte die Bahn an. Geistesgenwärtig, wie der Schnappschuß zeigt, verhinderte Holger, daß sich zwei Räder selbständig machten. Danke. Die Fahrt mit der U-Bahn war entspannt und endete jedoch schon in Nieder Eschbach. Gut, daß wir auch bei der Vortour hier aussteigen mußten. So war der weitere Weg bestens bekannt. Auf der Kaiser Friedrich Promenade entdecke ich immer wieder etwas Neues an den wunderschönen Häusern. Wir fuhren ein Stück um den Park, um uns dann das Kurhaus, die Spielbank, das Kurmittelhaus und die Kaiser Friedrich Quelle näher anzusehen. Weiter führte unser Weg an der Therme und dem Freibad vorbei. Mit den vielen Eindrücken hatten wir auch gleich die Stadt hinter uns gelassen, und nichts verstellte uns den freien Blick. Links der Taunushang, rechts tauchte auch bald die Frankfurter Skyline auf und in dessen Hintergrund der Odenwald. Wir hatten einen Traumtag mit sehr schönem Weitblick erwischt. Wie bemerkte eine Mitradlerin richtig: Es ist wie im Urlaub. Und genau so fühlten wir uns auch. Leicht wellig radelten wir an Friedrichsdorf vorbei Richtung Petterweil und Okarben. Hier hatten wir eine Brücke über die Bahn zu überwinden, aber dank durchdachtem Aufgang war dies problemlos gelungen. Nun führte der Weg entlang der Nidda. Hier sind einige bauliche Problemstellen mit grobem Schotter zu überwinden. Für den motorisierten Verkehr ist so etwas undenkbar, aber mit den Radlern kann man es ja machen. Zum Glück kam keiner zu Sturz. Vorbei an Rapps Kelterei radelten wir dann mit ständigem Radler Gegenverkehr bis Gronau. Hier verließen wir kurz den Regionalparkweg um ein wenig abzukürzen. Sonntags hat der biologisch geführte Dottenfelderhof leider geschlossen. Deshalb lohnte der Umweg nicht. Kaum hatten wir Gronau und Niederdorffelden hinter uns, ging es auch schon stetig bergan zur Hohen Straße. Wir kamen ganz schön ins Schwitzen. Eine kurze Trinkpause schloß sich mit einem weit schweifenden Blick über Taunus, Vogelberg, Spessart und Odenwald an. Nach einer kurzen Fahrt auf der Hohen Straße verließen wir diese noch vor dem Galgenberg bei den Windrädern. Eine rasende Abfahrt in Richtung Wachenbuchen entschädigte für die Anstrengungen kurz zuvor. Am Wasserwerk vorbei radelten wir zum Hanauer Kurhaus und dem Hessischen Puppenmuseum, wo die Fassade immer noch eingerüstet ist. Durch den Park Wilhelmsbad erreichten wir auch schon den Fürstenbahnhof, unsere Mittagsrast. Ein schattiger Platz war schnell organisiert. Schnelle, freundliche Bedienung und gutes Essen, so wie wir es hier gewohnt sind, machten den Aufenthalt angenehm. Nachdem der Durst und der Hunger gestillt waren, radelten wir auf einer langen, geraden Allee Richtung Schloß Philipsruhe. Erwartet uns am Mainufer nun die Masse der Radler? Glücklicherweise nicht. Wir fuhren an der stillgelegten Mühlheimer Fähre vorbei zur Rumpenheimer Fähre. Zwischen OF Waldheim und OF Bürgel läßt es sich sogar sonntags gut radeln. Über die Laska Brücke, eine alte Eisenbahnbrücke, fuhren wir durch einen Park zum Bieberer Berg. Es ist ja Sommerpause, man merkt es. Glücklicherweise nichts los. So ging es weiter Richtung Wetterpark und OF Tempelsee. Wir folgten dem Hainbach Richtung Neu-Isenburg. In Gravenbruch war dann für Holger die Tour zu Ende. Nein, keine Panne und auch keine Verletzung, er wohnt ja hier. Bei dieser kleinen Gruppe war es auch für Ihn als Schlußmann einmal ganz entspannt. Der Rest fuhr weiter nach Neu-Isenburg, wo man sich nach und nach trennte. Ich begleitete die Sprendlinger noch durch das Eichenbühl bis zur Goethe Schule. Eine rundum gelungene Tour, die ich auch im nächsten Jahr wieder anbieten werde. Dann starten wir aber erst um 09:00 Uhr, versprochen.


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