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29.06.2018 erstellt von: Franz Drews


2018 zur Auszeit bei AXEL

Auszeit_2018

Trotz der Terminverschiebung auf 12:00 Uhr waren es wiederum mehr Radler als gedacht. Insgesamt waren wir beim Start zwölf Radler, die sich auf die Räder schwangen. Dreizehn wurden wir dann in Dietzenbach. Das war aber keine Unglückszahl. Kein Unfall, keine Panne und auch alle wieder heil zurückgebracht. Was will man mehr bei diesem schönen Wetter. Aber der Reihe nach.


Frohgelaunt war ich am Startpunkt. Jedoch oh Schreck, kurz vor der Abfahrt fiel mir auf, ich hatte meinen Helm vergessen. Das ist ja noch nie passiert. Aber dank Holger konnte ich das Problem lösen. Ich fuhr allein nach Hause, um den Vermißten zu holen, und Holger führte die Truppe dann auf der geplanten Strecke zur Goethe Schule, wo ich mich ohne großen Aufenthalt einreihen konnte. Weiter radelten wir am Selgros vorbei in den angenehm kühlen Wald. Leicht bergan radelten wir, nun doch ein wenig transpirierend, Richtung Dietzenbach. Dort, ein wenig verspätet, erwartete uns auch die dreizehnte Mitradlerin. Über Kopfsteinpflaster fuhren wir durch die Altstadt mit ihren herrlichen Hinterhöfen. Bald hatten wir auch die Kreisstadt wieder verlassen und sehnten uns nach dem kühlen Wald. Der erste Halt war am Anglersee von Dietzenbach. Immer wieder einen Halt und ein Foto wert. Weiter radelten wir auf guten Wegen durch Messenhausen Richtung Urberach. Die große Kreuzung wurde problemlos passiert und an der Rodau entlang fuhren wir gen Oberroden.. Eine kurze Trinkpause und weiter führte uns ein schattiger Weg nach Eppertshausen. Kreuz und Quer durch das Gewerbegebiet konnten wir schon bald auf den Wegweisern unser Ziel Münster lesen. Über die Brücke am Stiegelgraben versuchten wir das Freizeitzentrum zu erreichen. Verdammt. Eine Brücke war gesperrt. Also wieder ein kurzes Stück zurück. Da sahen wir auch das unscheinbare Umleitungsschild. Rechts links rechts und wir hatten uns eine Auszeit verdient. Ein langer Tisch stand bereit, wo die ganze Gruppe letztendlich auch Platz fand. Eine freundliche Bedienung, unterstützt durch die Besitzer, brachte recht flott alle bestellten Speisen und Getränke. Ich fahre gerne dahin. Es ist dort immer ohne Hektik und fast alles selbst gemacht. So verbrachten wir eine ganze Stunde dort. Das Ziel zum Beginn des WM-Spiels in Neu-Isenburg konnte dann nicht mehr erreicht werden, aber das war auch den Mitradlern nicht so wichtig. Auf Wald und Wiesenwegen, die teilweise recht schmal wurden, radelten wir nun Richtung Thomashütte. Da der direkte Weg doch etwas hügelig ist, nahmen wir einen kleinen Umweg über den Westteil von Urberach in Kauf. Es ist einfach wesentlich entspannter hier zu radeln, da uns in Offenthal ja auch noch ein Anstieg erwartete, der aber problemlos geschafft wurde. Bei den Sportplätzen von Götzenhain verließen uns die Langener Mitradler. In Götzenhain noch durch die Altstadt und wir rollten schon auf dem neuen Radweg Richtung Heimat. Holger verabschiedete sich an der Bestewiesenschneise Richtung Gravenbruch. Danke für Deine Hilfe. Die letzten Kilometer durch den Buchenbusch bis zur Friedhofstraße gingen rasend schnell, sodaß wir zur 2. Halbzeit pünktlich zu Hause waren. Das Spiel hat sich nicht gelohnt zu schauen, aber unsere Radtour war mal wieder ein schönes Erlebnis. Dieses Mal konnten wir sogar sagen es war ein Erlebnis für die ganze Familie. Von der Enkelin bis zum fitten Opa, sowie Mutter und Tochter, alles war vertreten. Ich hoffe, wir sehen uns mal wieder auf einer unserer nächsten Touren.


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