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14.05.2018 erstellt von: Franz Drews


2018 Auf dem Waldenserpfad

Waldenserpfad

Es ist Samstag und die Sonne scheint. Eigentlich das beste Radler Wetter. Aber gerade heute hat der DLB Tag der offenen Tür. Naja, mal sehen wieviel wir heute werden. Am Startpunkt waren schon mehr als 10 Radler da. Das sah gut aus. Es wurden immer mehr. Unglaublich. Beim Start waren wir dann 35. Gut, daß Holger Derigs dabei ist. Er wurde als Schlußmann am Anfang von Christian unterstützt. Doch dessen Verletzung ließ ein Radeln leider nicht zu, so daß er uns nach kurzer Zeit schon wieder verlassen mußte.


Mit dieser großen Gruppe radelten wir dann die Hugenotten Allee entlang und auf der Friedhofstraße bis zur Ampel. Zum Glück sprang sie auf Rot. So kam der ganze Pulk zusammen und wir konnten dann gemeinsam die Frankfurter Straße überqueren. Frohen Mutes radelten wir durch den Stadtwald. An den Wildgitter Toren wurde ich von Mitradlern unterstützt. Doch schon hieß es Halt. Eine kleine Panne, die aber durch Holger schnell behoben wurde. Weiter fuhren wir in moderatem Tempo Richtung Offenbacher Stadtwald. Selbst steile Brücken waren kein Problem. So ging es in Richtung Hainbachtal. Bei der Querung der Dietzenbacher Straße wurde ein Autofahrer etwas ungeduldig und ließ uns wissen, daß seine Hupe auch funktioniert. Aber die meisten Fahrer hatten Verständnis. Entlang des romantischen Hainbachtals radelten wir, wie an der Perlenschnur aufgezogen, Richtung Offenbach. Immer wieder konnten wir das Zeichen des Hugenotten- und Waldenserpfades – Blauer Kreis mit darunter liegender Grüner Tilde - an den Bäumen erkennen. So rollten wir abseits der Straße bis zum Hessenring in Offenbach. Oh Schreck, Holger fehlt. Er hatte dieses Mal selbst eine Panne, die er aber selbst beheben konnte. Bis zum Wilhelmsplatz nahm dann Holger Laux seinen Platz ein. Am „Streichholz Karlche“ vorbei, und durch eine Fußgängerzone erreichten wir die Ampel an der Berliner Straße. Für eine Gruppe mit nunmehr 34 Radlern eine Herausforderung. Aber mit Geduld und Disziplin wurde auch dieses Hindernis überwunden. Sowohl an der Französisch reformierten Kirche, als auch am Isenburger Schloß, erkärte Herr Hunkel die Bedeutung dieser Bauwerke für Neu-Isenburg. Am Main verließen wir dann den Waldenserpfad und fuhren Richtung Oberrad. Glücklicherweise ist es Samstag, denn sowohl am Frühlingsfest vorbei, als auch auf dem Mainradweg war der Radverkehr überschaubar. An der Gerbermühle verließen wir den Main auch schon wieder und radelten durch die Gärten der „Grie Soß“. Ein gut ausgebauter Weg führte uns nun stetig bergan zum Gärtner Schecker in den „Gadde“. Für den ein- oder anderen Mitradler war dies schon sehr anstrengend, aber schlußendlich hatten es alle geschafft. Etwas trinken, eine Kleinigkeit essen, auch mal die Grie Soß probieren, jeder hat etwas Passendes gefunden. So gestärkt fuhren wir weiter zum ehemaligen Goetheturm. Auch hier streckte die kleine Steigung unsere Gruppe in die Länge. Ein kurzer Halt zum Gedenken an die schändliche Brandstiftung und schon rollten wir weiter. Ich hatte die Stolze Schneise für den Rückweg ausgesucht. Nicht unbedingt der beste Untergrund, aber eine Strecke, die man sonst doch selten fährt. Nach der Querung der Isenburger Schneise gab es aber kein Halten mehr. Das Tempo wurde angezogen, denn die Heimat lockte. Der offizielle Teil der Tour endete dann an der Fiedensallee in der Nähe des Forsthauses Sachsenhausen. Mit den vielen Mitradlern sank die Geschwindigkeit durch Wartezeiten, so daß wir etwas später als erwartet ankamen. Aber wir hatten keinen Unfall, keine größere Panne und Dank Holger haben wir auch alle wieder mitgebracht. Uns hat es Spaß gemacht und es sind ja auch jede Menge Kilometer für das STADTRADELN zusammen gekommen. Wir sind 31,6 Kilometer gefahren. Das bedeutet mit An- und Abfahrt insgesamt mehr als 1200 Kilometer für die ganze Gruppe.


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