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24.04.2018 erstellt von: Franz Drews


Ein großer Bogen um Mörfelden

Mörfelden_Schlußmann Holger

Kaiserwetter, Radlerherz was willst Du mehr? Das haben sich am vergangenen Samstag viele gedacht. Die erste Tour ist ja auch nicht so weit und weitgehend flach. Habe ich diese Tour als Damentour beschrieben? So viele Frauen und kein Mann! Dann kamen doch noch einige Herren, so daß wir fast pünktlich mit 18 Radlern starten konnten. Kaum auf dem Rad schloß sich noch ein Mitfahrer an.


Über das „Ampelei“ ging es auch gleich in den Wald. Angenehm, da es ja noch wärmer werden sollte. So rollten wir nach Buchschlag. Kaum hatten wir die „neue“ Fahrradstraße gequert, warteten noch zwei Mitradler. Mit 21 sind wir nun eine richtig große Gruppe, die sich erst einmal durch das Drängelgitter an der Dreieichbahn drängelte. Danach aber hatten wir freie Fahrt. Vorbei an den Holzskulpturen eines anonymen Künstlers hatten wir auch schon Langen im Blick. Auf guten Wegen radelten wir durch den Wald zur ersten „Gesundheitspause“. Ein kurzer Gruß an die NSA und weiter ging es. An der Landstraße zwischen Langen und Mörfelden war richtig viel Verkehr, aber eine größere Lücke und freundliche Autofahrer ermöglichten uns, zu queren. Die Freundlichkeit der Autofahrer war auffallend, denn es war nicht das letzte Mal, daß wir auf einen solchen trafen. Das Wetter und der Frühling öffnete wohl die Herzen. Vorbei am Lindensee und der Baumschule Birkensee erreichten wir den Seelenvogel von Kai Georg Wujanz. An der Waldhütte Egelsbach machten wir eine kurze Rast, um die paar Schritte zum Bruchsee zu gehen. Es lohnte sich, denn so schön ist es im Landkreis Offenbach, wie Dieter treffend formulierte. Kaum auf dem Rad sahen wir auch schon den Frankfurt-Egelsbach Airport. Ein großer Name für einen kleinen Sportflughafen. Der Raps zeigte schon die ersten gelben Blüten und mit Holger als Schlußmann geht bei ständig wechselnder Richtung keiner verloren. Durch Felder und über die A5 radelten wir weiter durch den Wald. Auf einem doch ruppigen Weg kamen wir an die Bahnschranke, wo wir auch schon mal länger wegen der IC bzw ICE’s warten mußten. Nicht heute. Nach zwei schnellen Zügen konnten wir weiter radeln. Nun war es nicht mehr weit. Über den Bach von Erzhausen und auf guten Radwegen ging es zur Pause. Samstags ist es dann glücklicherweise am Mönchhof doch noch nicht voll. Schnell ein paar Tische zusammengestellt und mit dem Geräthsbach im Hintergrund kam diese entspannende Pause gerade recht. Zwei Drittel der Strecke war geschafft. Bis alle wieder auf dem Rad waren dauerte es ein wenig, aber wir sind ja nicht auf der Flucht. An der Mönchbruchallee entlang waren die Wiesenflächen doch noch sehr feucht. Das freute vor allem die zahlreichen Störche, die dort nach Futter suchten. Kaum im Wald roch man schon den nicht zu übersehenden Bärlauch. Es sah aus wie ein grüner Teppich mit weißen Tupfen unter den Bäumen. Einfach schön. An der Startbahn West vorbei gerieten wir in den 10 km Lauf der Feuerwehr von Mörfelden. Doch gegenseitige Rücksichtnahme machte dies zu keinem Problem für beide Seiten. Am Gundbachsee bogen wir ab Richtung Gundhof. Ein schattiger Weg mit schöner Aussicht. Entlang des Gundbachs verließen uns auch schon die ersten Mitradler Richtung Langen. Wir radelten weiter Richtung Zeppelinheim. Tapfer, und ohne erneut einzukehren, ging es am Terminal 4 vorbei Richtung Neu-Isenburg. Nun wurde das Tempo etwas schneller, es ging ja Richtung Heimat. Ein kurzer Halt, um den Rest aufschließen zu lassen, konnte die Spitze kaum bremsen. Vor dem Gehspitzweiher verließen uns dann die Mitradler aus Dreieich. Nun nur noch auf dem glatten Radweg Richtung Neu-Isenburg und unser Ziel, der Bahnhofsvorplatz, war erreicht. Ich blickte in lächelnde Gesichter. Es hat wohl allen gefallen. Mir auch. Dann bis zum nächsten Mal. Danke Dieter für die schönen Bilder.




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So schön ist der LK OffenbachMörfelden Einkehr

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