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06.09.2017 erstellt von: Franz Drews


Zum Winzer Wenzel nach Wasserlos

Wasserschloß bei Seligenstadt

Der Herbst hat Einzug gehalten. Es ist kühl und neblig, aber es soll ja besser werden. Die erste Überraschung dann bei uns am Rathaus. Beim Start sind wir dann 12 Radler, aber nur zwei aus Neu-Isenburg. Dreieich und Langen sind da schon besser vertreten. Selbst Lothar mit Gattin ist dabei, aber auch Dieter und Evelyn und viele andere. Es geht ja auch in die Weinberge. Aber der Reihe nach. Wir radeln nach 5 min. Wartezeit los Richtung Gravenbruch um Holger, unseren Schlußmann abzuholen.


Der Weg an der B 459 entlang ist zwar weiterhin schmal, aber wenigstens gemäht. Mit Holger sind wir nun schon 13 und radeln durch den Wald Richtung Steinberg. Weiterhin Nebel, aber ein weiterer Mitradler schließt sich an. 14 ist doch eine gute Zahl. Es geht locker am Industriegebiet vorbei, Sonntags ja auch kein Kunststück und auch gleich wieder in den Wald nach Jügesheim. Immer mal auf einem anderen Weg um keine Langeweile aufkommen zu lassen. Auf dem Radweg unterqueren wir dort die S-Bahn Strecke. Leider lichtet sich der Nebel noch immer nicht. Über Felder und Waldwege nähern wir uns Seligenstadt. Es scheint, daß ich schon ein kleines blaues Stück am Himmel entdeckt habe. Und tatsächlich, pünktlich am dortigen Wasserschloß läßt sich die Sonne blicken. Schön ist es da und dies wurde auch gleich zu einer kleinen Pause ausgenutzt. Als auch der Winzer über die Anzahl der Radler informiert war, radelten wir weiter in Richtung der Basilika. Es folgte eine kurze gesponsorte „Kreuzfahrt“ ins bayrische Ausland. Bei herrlichstem Wetter fuhren wir immer am Main entlang Richtung Hörstein. Von dort an ging es bergan. Am Anfang eher sanft, aber als die Weinberge in Sicht kamen wurde es schon etwas anstrengender. Am Anfang noch mit kurzen Anstiegen und kurzen Erholungsphasen, aber dann in den Weinbergen wurde es steiler und der Schlußanstieg hatte es in sich. Bei mehr als 15% mußten die meisten dann doch 150 Meter schieben. Die Mühe wurde aber mit einer herrlichen Aussicht über das Rhein Main Gebiet belohnt. Die Windräder an der Hohen Straße waren gut zu erkennen, aber auch ganz schwach noch die Frankfurter Skyline. Nun rollten wir bergab zur Einkehr. Wir teilten uns in Schattensuchende und Sonnenhungrige auf. So fand jeder seinen Platz. Das Essen mundete und auch der Weißwein fand gefallen. Nachdem alle gezahlt hatten radelten wir weiter. Nicht mehr bergan, sondern nur noch Richtung Main bei Groß Krotzenburg. Unterwegs kamen bei einigen Kindheitserinnerungen auf, wie man früher am „Kahler See“ gebadet und gefeiert hatte. Dies schenkten wir uns heute. Vor der nächsten Pause war noch die Schleuse zu erklimmen. Mit Radtausch wurde auch das bewältigt und selbst von der Schleuse hatte man einen wunderschönen Blick in Richtung Spessart. Ein schöner Tag erfordert noch eine weitere Pause. So voll haben wir es aber beim „Köhler“ noch nicht erlebt, sodaß sogar zwei Radler sich verabschiedeten. Schade. Der Rest ließ sich das Eis leidlich schmecken. Weiter fuhren wir dann mit einem kurzen Halt an der Wallfahrtskapelle Liebfrauenheide weiter Richtung Obertshausen. Am Erlebnisbad vorbei und durch Obertshausem mußten wir wegen der Sperrung einer Autobahnbrücke nach Heusenstamm einen kleinen geplanten Umweg durch die Kleingärten in OF-Bieber in Kauf nehmen. Wo ist denn eigentlich das Hainbachtal war eine Frage. Auch das konnte beantwortet werden, denn auch diesen kleinen Schlenker hängten wir noch an. An der Müllverbrennung vorbei radelten wir Richtung Gravenbruch. Hier kam es dann zur Trennung. Allerdings einer friedlichen. Denn die verbliebenen Dreieicher und Langener verabschiedeten sich incl. Holger, sodaß die beiden verbliebenen Isenburger den Heimweg alleine antraten. Es war ein schöner Tag und eine schöne Tour. Vielleicht auch zum Wiederholen, dann aber hoffentlich mit größerer Isenburger Beteiligung.


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