Neu Isenburg Banner
01.08.2017 erstellt von: Franz Drews


Nach Bad Homburg zum Kurpark und dem Schloß

BH-Kurhaus

Das Wetter verspricht schön zu werden. Das wird sicher auch den einen oder anderen Radler motivieren. Stimmt. Beim Start sind wir dann elf, die sich auf den Weg nach Bad Homburg machen. Dieses Mal sind die Isenburger in der Mehrheit, zumindest auf der Hinfahrt. „Warum fährst Du hier herum, ich fahre immer anders“ fragte jemand. Die Antwort ist einfach: „Das kommt daher, daß ich im Jahr mehrere Touren in die gleiche Richtung leite, und versuche jedesmal einen etwas anderen Weg einzuschlagen“.


So radelten wir am Stadtwaldhaus und dem Monsterspecht vorbei Richtung Scheerwald-Spielplatz. Die Abfahrt nach Niederrad endete in einer Baustelle. Also hieß es, ein Stück auf dem Fußweg zu schieben. Dann aber flugs an den Main und ein kurzes Stück entlang. Die Anfahrt zur Osthafenbrücke ist zwar neu, aber sicher von keinem Radler geplant. Die 180° Kehren sind richtig eng. Nun noch über die Honsell Brücke und auf Radwegen zur Hanauer Landstraße. Die Baustelle dort ist gefühlt schon ewig. Auf holprigem Weg radelten wir am Ostbahnhof entlang, ehe es dann auf einem Radweg leicht bergan ging. Kreuz und Quer fuhren wir auf verkehrsarmen Wegen durch das Ostend und Bornheim Richtung Günthersburgpark. Wir radelten ein wenig durch den Park und an Gärtnereien vorbei Richtung Friedberger Warte. Über Radfahrstreifen querten wir die gleichnamige Landstraße. Die beiden Haftanstalten sind zwar keine Sehenswürdigkeit, aber ein Spruch an einem Verwaltungsgebäude verführte zum Schmunzeln. „Justiz Bau Gesellschaft – Ihr Zuhause“. Das kann man ja auch mißverstehen. Durch Eckenheim und Berkersheim wurde es auch wieder etwas ruhiger, zumal wir an Wiesen, Feldern und Gärten entlangradelten. Eine rasende Abfahrt führte uns zur Nidda, und dann fast immer am Eschbach entlang Richtung Bad Homburg. Der Taunus mit dem Feldberg tauchte auf, wie auch schon auf der Fahrt zur Roten Mühle. In Gonzenheim war dann der Radweg zu Ende und bis zum Kurpark radelten wir entlang einer Straße bzw. auf einem übervollen Fuß-Radweg. Ein kurzer Stop an der Russischen Kapelle und weiter ging es zur Spielbank und dem alten Kurhaus. Hier war ein Thailändisches Fest in vollem Gange. Dies zog natürlich Menschen an, was wir noch den ganzen Kurpark entlang merkten. Nun ging es bergan zum Landgrafenschloß. Ein kurzer Bummel durch den Park war eingeplant. Pünktlich waren alle wieder zurück, so daß wir endlich zum Biergarten aufbrechen konnten. Dort trafen wir ein Dietzenbacher Ehepaar, das sich uns für die Rückfahrt anschloß. Ein schattiger Tisch und wir konnten entspannen. Nach der Stärkung in fester und flüssiger Form fuhren wir, mittlerweile dreizehn Radler, zur „Central Garage“ für einen kurzen Stop, um Oldtimer anzuschauen, die von Frauen bei Rennen gefahren wurden. Jetzt aber los, denn wir hatten ja noch eine gute Strecke zu fahren. Leicht bergab rollte es bis zur Nidda recht entspannt. Nun kam dieser fiese Anstieg in Berkersheim. Von dort radelten wir bergab und bergan, teilweise auf einem „Singletrail“ Richtung „Altes Zollhaus“. Von hier war es nicht mehr weit zum Lohrberg mit seiner fantastischen Aussicht. Es war schon spät und die Heimat rief. Also Richtung Seckbach und auf einer ehemaligen Straßenbahntrasse fuhren wir gen Tal. Über die Borsigallee und den Unterwald kamen wir zur Mainkur. Dort wurden noch einmal die Getränke aufgefüllt. Quer durch Fechenheim erreichten wir den Main und radelten an der Offenbacher Hafencity Richtung „Hafen 2“. Ohne Pause fuhren wir weiter. Auf parkähnlichen Wegen und am Tennisclub vorbei hieß es noch einmal kurz bergan bis zur Oberräder Teller Siedlung. Nur noch am Maunzeweiher entlang, durch ein paar Wildgatter, und Neu-Isenburg war auch schon erreicht. Wir waren zwar etwas später als geplant zurück, aber es war wohl wieder eine schöne Tour mit vielen neuen Eindrücken. Das Dankeschön der Teilnehmer bestätigte dies.




Bildergalerie

BH-Schloß

348-mal angesehen




© ADFC

Banner Mitglied werden
Werbefläche vermietet an lautlos