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07.06.2017 erstellt von: Franz Drews


Zum Brauhaus nach Rüsselsheim

Brauhaus Rüsselsheim

Bei bestem Wetter fuhr ich mit meinem Bekannten aus Heidelberg zum Start. Dort waren schon etliche Mitfahrer, die von Leo Postl interviewt wurden. Er wird einen Artikel zum Stadtradeln und dem ADFC schreiben. Mit unseren auswärtigen Gästen waren wir 12 Radler, die noch kurz für ein Gruppenfoto bereit waren und sich dann auf die Tour begeben haben. Mal sehen, was alles so passiert ist.


Bis ich so richtig bereit war und mein Navi auch die Arbeit aufgenommen hat, waren wir, oh Schreck, schon auf dem falschen Weg. Aber kein Problem, denn der Abstecher durch den Sportpark war nicht weit. Wir radelten durch den Wald am Gehspitzweiher vorbei Richtung Zeppelinheim. Durch das „Tor zur Welt“ war der erste kurze Stop am Aussichtspunkt zum Flughafen. Weiter ging es am Luftbrückendenkmal vorbei, rechts – links – rechts in Richtung Gundhof. Am Rande der Hundewiese entlang radelten wir am Gundsee vorbei zur Wildbeobachtung mit dem Fernglas, unserer ersten „Gesundheitspause“. Weiter ging es durch das Naturschutzgebiet. Im Wald roch es sehr stark nach Knoblauch. Es ist der Bärlauch, der hier verstärkt wächst. Am Jagdschloß Mönchbruch vorbei führte uns unser Weg auf eine lange Waldpassage in Richtung Nauheim. Hier gab es für uns einiges zu sehen. Zuerst umrundeten wir den Hegbachsee, ein Wunsch von Erwin aus dem letzten Jahr wurde erfüllt. Anschließend ein kurzer Stop an der „alten Waschstelle“ mit Pumpe und weiter radelten wir dem Klangweg entgegen. Der obligatorische Klangtest an einem der verschiedenen Objekte mußte sein. Da es mittlerweile schon recht warm geworden war, drängten die Mitradler zum Aufbruch. Gesagt, getan. Am alten Waldsee in Königstädten mit seinen schönen Wasserrosen vorbei radelten wir über und unter der Autobahn hindurch, Richtung Horlache. Noch ein kurzer Schlenker in Haßloch und unser Ziel war erreicht. Leider paßten wir nicht alle an einen Tisch, sodaß wir uns aufteilen mußten. Alle, ohne Ausnahme suchten den Schatten. Die Bestellung war aufgegeben, die Getränke waren da, und schon war es mit der Ruhe vorbei. Die Kirchenglocken von der nahen Kirche übertönten alle Gespräche. Es war eine Hochzeit, zu der gerufen wurde. Gefühlte 15 Minuten dauerte das. Dann war wieder Ruhe eingekehrt. Wie geht es weiter? Haben wir noch Schatten? Leider wird es am Main etwas weniger davon geben. Wir radelten also frisch gestärkt an der Horlache entlang durch die Schlafstube einiger Obdachloser und durch den Hainbuchentunnel zum Main. Ich hätte nie gedacht, daß ich mich einmal auf Gegenwind freuen würde. Bei dieser Tour war es so weit. Durch diese kleine Abkühlung wurde es auch am Main erträglicher. Über die Ölhafenbrücke radelten wir über eine kurze, aber fiese Steigung, zur Kelsterbacher Promenade. Einen Einkehrschwung an der neuen Kelsterbar wollte dann doch niemand mehr machen. So radelten wir an der „Alten Oberförsterei“ vorbei und an der Kelster entlang im schattigen Wald Richtung Schwanheim. Eine „Schweinerei“, kurz und steil hoch mußte noch sein und wir kamen an der Commerzbank Arena vorbei. Nun ist es nicht mehr weit. Nur noch über den Parkplatz und die Autobahn und der Bahnhof war auch erreicht. Heute, wie sonst auch, meistens ohne Panne und ohne Sturz. Das braucht auch kein Radler. Frohgelaunt, aber auch geschafft verabschiedete man sich. Eine kleine Truppe fuhr noch zum Ausgangspunkt, dem Rathaus. Hier waren es dann 67 Kilometer, die für das STADTRADELN eingetragen werden konnten. Es könnte gut sein, daß es dieses Jahr einen neuen Kilometer Rekord gibt.
Hier noch der Link zu dem am Anfang beschriebenen Artikel



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