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25.05.2017 erstellt von: Franz Drews


Zum Grünen See

Grüner See 1

Der einzige trübe Tag in der Woche und wir planen eine Radtour. Aber es ist wenigstens nicht kalt geworden. Wir sind insgesamt 12 Radler, die sich mit den guten Wünschen von Herrn Pfarrer Lösch und Herrn Dr. Bucher auf den Weg machten. An der Frankfurter Straße waren wir dann 13, oh je. Aber am Mühlgraben dann sogar 15. Na, dann kann ja nichts mehr passieren – oder? Aber der Reihe nach.


Wir radelten Richtung Gravenbruch. Wegen der großen Gruppe ging es nicht an der Polizeistelle, sondern erst an der Ampel über die Straße. Schnell waren wir auch im Wald. Ein schmaler Waldweg mit Wurzeln wurde als Abwechslung gesehen und der Weg nach Heusenstamm war auf dem schönen Weg ganz entspannt. Mit solch einer großen Gruppe über die Kreuzung dort war schon eine Herausforderung. Dafür entschädigte uns dann der Weg über die Forstallee. Das Schloß mußten wir dieses Mal auslassen, da eine Autobahnbrücke abgerissen wurde. Ein kleiner Umweg führte uns am „Bad Heusenstamm“ vorbei und durch die Kleingärten von Bieber. Dann war noch im Wald vor Obertshausen eine kleine dringende Pause angesagt. Dieses Mal ohne die stechenden Biester. Wir fuhren anschließend am Rande von Obertshausen entlang. Das hieß rechts, links, rechts, zwischendurch ein kleiner Bahnübergang, aber dank des Navi haben wir dann auch noch die Brücke über die breite Bundesstraße gefunden. Der Ortsteil Hausen war fast ausgestorben. Es hätte auch ein Sonntag sein können. Nun fuhren wir Richtung Norden direkt auf das Erholungsgebiet Steinbrüche zu. Noch ein kleiner Schlenker über eine Landstraße und durch eine Streuobstwiese und schon kündigte eine Schranke das Naturschutzgebiet an. Die Wege wurden zwar etwas schlechter, aber Sand, Wurzeln und Matsch konnten uns nichts anhaben. So erreichten wir die Brücke zwischen Vogelsberger See und Oberwaldsee zum Fotostopp. Es war nicht mehr weit, aber kurz vor dem Ziel hieß es Halt. Der erste „Platten“ dieses Jahr. Wir vereinbarten, daß wir die 500 m zur Rast fahren und Holger mit Serge nachkommen sollte. Schnell noch ein paar Stühle an einen langen Tisch und schon hatten alle Platz. Das mit dem Essen dauerte ein wenig länger als üblich, aber alle waren zufrieden. Auch die großen Karpfen im Grünen See ließen sich bewundern. Jetzt wurde es aber Zeit. Wir radelten los. Und es kam wie immer, ich verpaßte die Einfahrt in das NSG und belohnte die Gruppe mit einer kleinen Ehrenrunde. Ein ungeplante Halt, weil die Box auf dem Rad eines Mitradlers aufsprang. Dies konnte schnell behoben werden. Ein letzter Blick auf die Seen mit dem „Frankfurter Loch“ und wir waren auch schon im Wald. Nanu, waren das Regentropfen? Aber bis das alle bemerkten hörte es auch schon wieder auf. Wieder Halt. Der Zweite Platten? Schnell aufgepumpt aber das hielt nicht lange. Nach dem Seerosenteich „durfte“ Holger wieder ran, der arme Kerl. Jetzt war es aber genug. Wir radelten durch Bieber. Die Wolken wurden im Vordergrund dunkel. Das hatten wir hier schon einmal und Glück gehabt, kein Regen. Auch dieses Mal wieder, wenigstens mit dem Wetter. Auf der Straße an der AWO hieß es „Auto von vorne“. Ein Radler wollte ausweichen, übersah den hohen Bordstein, und stürzte. Die „neue“ Hüfte tat weh, aber das Radeln ging noch. Auf dem neu gemachten Weg durch das Hainbachtal radelten wir nun Richtung Heimat. Nur noch eine Landstraße überqueren, die dank eines freundlichen Autofahrers der kompletten Gruppe auf einen Rutsch gelang, und es war nicht mehr weit. Am Abzweig ein kurzer Stop, um die „Gravenbrucher“ zu verabschieden. Dabei gab es noch einen kleinen Auffahrunfall. Glücklicherweise ohne größeren Schaden. Nun nur noch eine steile Brücke und ein paar Wildgattertore und Neu-Isenburg hatte uns wieder. Als Empfangskomitee hatte sich ein Reh direkt am Wegesrand aufgebaut. Es schaute uns verwundert an und setzte seinen Weg erst fort, als die komplette Gruppe vorüber war. Am Mühlgraben teilte sich die Gruppe in verschiedene Richtungen. Christian übernahm es dann, den Rest zum Rathaus zu führen. Danke! Alles in allem war es eine schöne Tour. Mit den Pannen und Stürzen haben wir unser Quantum für dieses Jahr aber nun erfüllt. Immer genügend Luft auf den Reifen und keinen Sturz mehr, das wünsche ich Euch und mir.




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Grüner See

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