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18.04.2017 erstellt von: Franz Drews


Durch die Stadt und den Kreis Offenbach

Zur Kreuzung

Auch wenn die erste Tour des Jahres dieses Mal nicht von Erwin (wegen einer Familienfeier) geleitet werden konnte, hat er doch wenigstens dafür gesorgt, daß wir Kaiserwetter hatten. So haben Holger und ich die Tour durch Offenbach und den Kreis übernommen. Mit insgesamt elf Radlern begaben wir uns vom Rathaus in den Stadtwald.


Über Oberrad und durch die „Grie Soß“ Gärten, mit dem wundervollen Ausblick auf die Skyline von Frankfurt, erreichten wir an der Gerbermühle den Main. Entlang des Flusses und der Offenbacher Hafen City radelten wir vorbei an Schwänen und sonstigem Federvieh Richtung der innerstädtischen Parks. Am Isenburger Schloß und dem Lili-Tempel vorbei kamen wir zur Französisch Reformierten Kirche, der ersten Pfarrei der Isenburger Hugenotten, bevor diese eine eigene Kirche bauten. Weiter fuhren wir zum Streichholzkarlche, einem Offenbacher Original, dem am Wilhelmsplatz, dem Offenbacher Wochenmarkt, ein Denkmal errichtet wurde. Nun verließen wir die Innenstadt und radelten am Finanzamt vorbei in Richtung dem Schneckenberg, der ehemaligen Mülldeponie. Durch den Wald und auf teilweise abenteuerlichen Wegen erreichten wir Lämmerspiel. Kaum aus der Ortschaft heraus sahen wir auch schon Schafe und Lämmer. Der Name der Ortschaft hat aber nichts mit diesen Tieren zu tun, sondern stammt von Limar Bühl, dem Lehm-Hügel. Weiter radelten wir bei bestem Wetter der Mittagsrast entgegen. Das Lokal heißt „Zur Kreuzung“, liegt im Rodgau und ist ein Biergarten. Bei diesem Wetter genau das Richtige. Frisch gestärkt machten wir uns auf den Heimweg. Ein Stück der Rodau entlang und schon fuhren wir über Wiesen und Felder an einem Reiterhof vorbei Richtung Heimat. Durch die Hubertussiedlung in Rembrücken, ein erst 1967 erbauter neuer Teil mit schönen Häusern und Gärten, radelten wir Richtung Heusenstamm. Eine kurze Pause noch an den Sitzkieseln des Regionalparks und schon fuhren wir auf verschlungenen Wegen Richtung Heusenstammer Schloß. Durch den Schloßpark ging es nur langsam voran, da nicht nur wir Radler das schöne Wetter nutzten. Nun mußte nur noch eine Kreuzung überwunden werden und wir waren wieder im Wald. Bald war auch die Müllverbrennung erreicht und schon bei Gravenbruch lichteten sich unsere Reihen. In Neu-Isenburg angekommen verabschiedete sich auch der Rest der Truppe. Ein schöner Tag um die Radelsaison mit einer schönen Tour zu beginnen. Radlerherz was willst Du mehr. Bis zum nächsten Mal….


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