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13.07.2016 erstellt von: Franz Drews


Zum Wildpark und an den Grünen See

Am Grünen See im Juli

Die Wettervorhersage war gut, richtiges Radelwetter. So waren dann auch sieben Radler am Rathaus, die sich in Richtung Sprendlingen aufmachten. Am Lindenplatz wuchs die Gruppe dann auf elf, eine ganze Fußballmannschaft. So ging es dann mit Kapitän und Schlußmann in Richtung Heusenstamm. Es dauerte eine Weile bis für alle das richtige Tempo gefunden war. Es waren ja auch einige „Ersttäter“, zumindest für dieses Jahr, dabei.


Die Waldwege waren leider auch teilweise mit grobem Schotter belegt. Was will man auch von einer Alten Babenhäuser Straße und einem Alten Heusenstammer Weg schon erwarten. Die Forstallee und das Schloß in Heusenstamm entschädigte dann schon einmal für diese Mühen. Nun radelten wir militärisch ( rechts, links, rechts…) weiter Richtung Rembrücken. Ein Hinweisschild zur Gärtnerei Bratfisch erheiterte. Niemand kann halt etwas für seinen Namen. Durch eine Villengegend erreichten wir freies Feld mit Blick auf den Spessart. Eine langgezogene Mauer im Wald kündigte schon das große Gebiet der „Alten Fasanerie“ an. Leider waren wir keine 15 Personen, um ermäßigten Eintritt zu erlangen. So kamen nur einige Rentner mit Ausweis in den Genuß der Ermäßigung. Radwandern bekam eine ganz andere Bedeutung. Mit dem Rad angereist und durch den Park gewandert. Der 90 minütige Rundgang vorbei an Rot-, Damm- und Schwarzwild mit Nachwuchs führte uns zum Höhepunkt, den Polarwölfen. Zum Ende gab es noch einen Elch und einen Streichelzoo für Kinder zu sehen. Schon fast am Ausgang waren dann doch noch die verschiedensten Arten von Fasanen in ihren Volieren, die dem Park ihren Namen gaben. Der Hunger trieb uns jetzt voran. Auf die Räder, über eine Landstraße, im Wald ein schneller Blick auf die Steinbrüche und schon war auch der Grüne See erreicht. Kaum angekommen füllte sich der Garten, so daß die Pause etwas länger als geplant wurde. Aber Speis und Trank entschädigte auch hier. Noch einen Kaffee? Laßt uns lieber erst noch ein wenig radeln. Gesagt, getan. Und schon fuhren wir im Zick-zack durch das Naturschutzgebiet. Vorbei am „Frankfurter Loch“ und einem Seerosenteich radelten wir über Waldwege Richtung Waldcafe der AWO. Hier sollte der Kaffee Stop sein. Dort angekommen erwartete uns ein Sommerfest mit Musik und allem drum und dran. Den Kaffee und das ein oder andere Stück Kuchen ließen wir uns aber nicht nehmen. Durch das romantische Hainbachtal radelten wir gen Neu-Isenburg. Unterwegs verabschiedete sich unser Schlußmann Richtung Gravenbruch. Vielen Dank Holger. Über eine steile Brücke und durch Wildgatter kamen wir am Gravenbruchring ohne eine Panne an. Ein donnernder Applaus zeigte, daß allen diese Tour gefallen hat. Eine gute Fahrt noch nach Hause und bis zur nächsten Tour…




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Gärtnerei Bratfisch

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