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06.07.2016 erstellt von: Franz Drews


Zur "Auszeit" nach Münster

Auszeit2016

Nicht nur das Wetter, sondern auch das Ziel lockte die Radler an einem Mittwoch nach Neu-Isenburg. Sonst wird ja wochentags, außer den Feierabendtouren, nichts angeboten. So sind wir dann letztendlich mit den Radlerinnen aus Egelsbach, Langen und Dreieich neun Radler|innen, die sich auf den Weg durch Neu-Isenburgs Straßen machten.


Hoffentlich sind die Wege nach den kürzlich heruntergekommenen Regengüssen nicht zu schlecht. Der erste Teil Richtung Dietzenbach war auch weitgehend o.K. , aber dann. Ganz so schlimm war es nicht, aber einige Passagen in Richtung Wollwiesenteich waren dann doch sehr rutschig. Man mußte schon aufpassen und Abstand halten. Die Ruhe und der Blick entschädigt aber immer wieder die Mühen. Weiter ging es durch die Altstadt von Dietzenbach. Ohne Kopfsteinpflaster wäre es für uns Radler wohl einfacher, aber wäre es dann auch so schön? Vielleicht mit einer Radfahrspur, die man sich auch in Neu-Isenburg im Alten Ort wünscht. Nach einer längeren Wartephase an einer Ampel fuhren wir durch ein Industriegebiet wieder Richtung mehr Ruhe. Am vereinbarten Treffpunkt war der zehnte Mitradler aus Dietzenbach leider nicht anzutreffen. Wie sich später herausstellte waren es Kommunikationsprobleme wegen der Zeit. Einen Abstecher zum Angelsee lasse ich mir dort nicht nehmen, denn der ist ja noch schöner als der Wollwiesenteich. Eine kurze Rast und schon ging die Fahrt über Messenhausen Richtung Oberroden. An einer Bahntrasse entlang führte ein doch holpriger Weg bis nach Erzhausen. Nun ist es nicht mehr weit. Über Feldwege, zwei Brücken und asphaltierten Wegen radelten wir am Freizeitzentrum um den dortigen Teich zur Rast. Dort waren schon Tische zusammengestellt und wir wurden warmherzig, wie immer, empfangen. Unter schattigen Bäumen, mit Blick auf den Teich, läßt es sich aushalten. Aber nicht nur für Radler ein Ort der Erholung. Auf anderen Wegen radelten wir zurück. Ein kurzer feuchter Untergrund, ein Wurzelweg und ein schmaler Single Trail und wir hatten wieder die bekannten Waldwege um die Thomashütte erreicht. Zwei Mitradler wollten hier über eine Abkürzung nach Hause fahren. Der Rest folgte dem nicht so steilen Weg Richtung Urberach. Am Bienengarten vorbei führte der Weg durch Wiesen und Wald. Eine kurze Rast brachte dann eine Überraschung. Stimmen aus dem Wald kündigten unsere beiden Mitradlerinnen an. Die Abkürzung war dann doch keine und Sie begleiteten uns dann noch bis hinter Offenthal. Wir fuhren auf dem Radweg, um am Golfplatz die neue Ampel zu nutzen. An der L3317 fuhren wir auf dem noch nicht ausgebauten Radweg, heute noch ein Trampelpfad, bis zum Abzweig Richtung Friedhof. So hatte auch der Rest der Gruppe Neu-Isenburger Boden erreicht. Ohne Panne und mit einem guten Gefühl verabschiedeten wir uns. Bis zum nächsten Mal….


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