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13.07.2015 erstellt von: Franz Drews


Regionalparkroute vom Rosarium zur Flörsheimer Warte

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Schon von weitem sah ich am Lindenplatz, unserem Treffpunkt in Sprendlingen, viele Leute, allerdings nicht im Raddress, sondern im Sonntagsstaat. Dort angekommen, erkannte ich, daß hier eine Taufe vor der Kirche gefeiert wurde. Mit 8 Radlern starteten wir dann pünktlich in Richtung Neu-Isenburg. Dort waren noch weitere Mitradler bereit, so daß sich dann eine Gruppe von 14 Radlern in Richtung Bahnhof bewegte.


An der Commerzbank Arena vorbei, und auf in diesem Jahr noch nicht befahrenen Waldwegen, radelten wir durch Schwanheim Richtung Hoechst AG. Über die Werksbrücke wurde das rechte Mainufer erreicht. An der Villa von Herbert von Meister (Mitbegründer der Farbwerke Hoechst) entlang ging es nach Okriftel. Leider hielt dort das Biberrattenpärchen wohl seinen Mittagsschlaf. Der Weg schlängelte sich nun zur ersten kleineren Pause zum Rosarium in Hattersheim. Die schöne Blütenpracht mußte auch hier der Trockenheit Tribut zollen und konnte vielfach nur erahnt werden. Kaum im Sattel, war ein Ah und Oh zu hören. Die Allee zum Wasserwerk ist auch wirklich prächtig. Als ich das zum ersten Mal sah, kam ich mir vor wie in einer großen Kathedrale. Vorbei am Obstrondell, der Speierlingsallee und dem Raben am Nußbaumquartier erreichten wir die Weilbacher Kiesgruben, wo noch immer Kies abgebaut wird. Das Regionalpark Portal haben wir ausgelassen, da aufgrund eines Traktoren-Festes der Besucherandrang zu groß war. Nach dem steilen Anstieg über die A3 radelten wir durch Bad Weilbach. Das dortige Dammwild hatte sich zur Mittagsruhe zurückgezogen. An den Steinskulpturen entlang und durch den Weinlaubengang ging es jetzt flugs zum Rastplatz, der Flörsheimer Warte. Schnell waren zwei Tische inmitten der Weinberge belegt. Das Wetter trübte sich ein. Zum Radelfahren war es zwar angenehm, und die Weitsicht bis Frankfurt und dem Odenwald war richtig klar, aber es wurde im Sitzen schon etwas frisch. Hält das Wetter? Der Aufbruch nahte und es ging bergab, bis auf einen kleinen Gegenanstieg, in Richtung Flörsheim. Auf einem Feld neben der Strecke, gerade gemäht, tummelten sich ca. 10 Störche, die auf leichten Fang hofften. Über die Mainbrücke ging es zum Mainradweg bei Rüsselsheim. Entlang des Mains und über die Ölhafenbrücke erreichten wir auch ohne den erhofften Rückenwind Kelsterbach. Hier stand uns noch eine sportliche Herausforderung bevor. Ca. 150 m steil, steiler, am steilsten ging es Richtung des dortigen Schwimmbades nach oben. Oben angekommen, einmal kräftig durchschnaufen, auch wenn man sein Rad geschoben hatte, war bei allen angesagt. Durch den Wald radelten wir dann am Wasserwerk Hinkelstein vorbei zur Oberschweinstiege. Hier verließen uns die ersten Mitradler Richtung Langen und Egelsbach. Der Rest folgte dann dem kürzesten Weg Richtung Neu-Isenburg. Über die B44 und schon war auch der Bahnhof in Sicht. Hier war dann auch diese Radtour zu Ende. Jeder verschwand dann in Richtung Heimat. Glücklicherweise blieb es trocken. Das Credo der Mitradler war: „Es war eine schöne abwechslungsreiche Strecke in einem angenehmen Tempo“. Wahrscheinlich wird diese Strecke nächstes Jahr eine Tagestour mit noch ein paar Höhepunkten und ein wenig mehr Zeit, um auch den ein oder anderen Aussichtspunkt zu genießen.




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