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02.06.2015 erstellt von: Franz Drews


Durch die Stadtteile Neu-Isenburg’s 2015

Eichhörnchenkönig

Mit 18 Radlern starteten wir zur ADFC Eröffnungstour des Stadtradelns. Ingrid fährt am Schluß. Es wird sich noch als richtig und wichtig erweisen.


Es ist zwar am Anfang noch nicht so warm wie vorhergesagt, aber die Sonne wird schon Ihre Arbeit verrichten. Guten Mutes ging es über die Friedensallee in Richtung Gravenbruch. Der erste Teil hatte gerade mit der Grünphase die B.. überquert, da schallte es auch schon HALT. Ein Teilnehmer war gestürzt. Beim Aufstehen sackten Ihm nochmals die Beine weg. Glücklicherweise kam gerade ein Rettungswagen vorbei, als wir anrufen wollten. Er hielt, half und nahm Ihn mit ins Krankenhaus. Glücklicherweise war es nur der Schock. Mit ein paar Abschürfungen war er am späten Nachmittag wieder zu Hause. Glück gehabt. Nach dieser unfreiwilligen Pause ging es dann am Rande von Gravenbruch und durch den Wald über die doch recht steile Brücke an der Sprendlinger Landstraße auf Frankfurter Gebiet. Am Buchrainweiher, wo früher Lehm für Tongefäße geschöpft wurde, machten wir eine kurze Pause. Kaum losgefahren schon wieder Halt. Dieses Mal ein technisches Problem mit der Tretkurbel, welches mit dem mitgeführten Werkzeug nicht behoben werden konnte. Der Pechvogel wurde von Holger geschoben, bis er auf dem Ihm bekannten Weg war. Sein Rad funktionierte er mit niedrigem Sattel zu einem Laufrad um, und konnte so den Heimweg antreten. Der Rest führ dann auch weiter, schaute den Schildkröten beim Sonnen zu und suchte am Jacobi Weiher die Eule von Waechter vergebens. Wir werden beobachten, ob sie zurück kommt. Wenigsten am Stadtwaldhaus konnte man dann Waechters König der Eichhörnchen bestaunen, der über seine Untertanen schreitet. Danach verabschiedeten sich weitere Mitradler nach nunmehr 20 Kilometern, so daß noch 10 unentwegte die Weitere Strecke unter die Räder nahmen. An der Grenzschneise entlang zum Kreisel an der B44 führte uns nun der Weg. Sonntag nachmittag und so gut wie kein Verkehr dort. So kamen wir als Gruppe geschlossen über diese doch gefährliche Straßenquerung. Durch den Wald mit dem Flurnamen Kaiserplatte ging es Kreuz und Quer nach Zeppelinheim zum „Tor zur Welt“. So hat Prof. Follmann die Bahnunterführung in Zeppelinheim getauft. Diesessmal mußten wir durch und dann ging es auch schon zum Luftbrückendenkmal. Zurück ging es über die Mittelschneise und den Isenburger Weg zum Naturschutzgebiet Gehespitzweiher. Immer ein schöner Blick, trotz Niedrigwasser. Nun war Neu-Isenburg nahe, und über die Fasanenschneise erreichten wir den Bahnhof. Hier endete die Tour, die so unglücklich begonnen hatte, dann doch noch bei warmem Sonnenschein und guter Laune der Teilnehmer. Mit einem schönen Sonntag noch und noch möglichst vielen Kilometern während des Stadtradelns verabschiedeten wir uns. Bis auf ein nächstes Mal…




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Luftbrückendenkmal

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