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18.05.2015 erstellt von: Franz Drews


Zur Fischerinsel und nach Seligenstadt am Main

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Bei schönstem Radlerwetter, als ob der Wettergott unsere Touren sponsert, fuhren fünf Radler vom Rathaus in Neu-Isenburg zum Zusammenschluß an den Lindenplatz nach Sprendlingen. Überraschung, da war ja noch ein Isenburger. Nachdem die Strecke erklärt war, ging es auch schon mit 18 Teilnehmern los.


Der Weg schlängelte sich leicht bergan, an der Biotest vorbei Richtung Götzenhain. Plötzlich ruft jemand: “Der Schlußmann mit weiteren Teilnehmern ist nicht mehr zu sehen“. Mir fuhr der Schreck in die Glieder. Erwin fuhr sofort zurück, konnte aber auch nichts mehr retten. Mit gedrückter Stimmung ging es Richtung Bulau. Warum hatte ich denn auch vergessen, mit dem Schlußmann die Handy-Nummern auszutauschen? Hinter Offenthal erhellten sich aber die Mienen. Christian hatte die Teilnehmer Richtung Bulau geführt, danke. Mir fiel eine zentnerschwere Last von den Schultern. Frohgelaunt ging es dann an der Bahnstrecke und der Rodau entlang. Ein kleiner Umweg in Rödermark und wir hatten unsere erste kleine Rast erreicht. Kaum ging es weiter, schallte es „HAAALT“. Ein Teilnehmer war gestürzt. Glücklicherweise war er behelmt. So blieb es bei einem Schreck, ein paar Schrammen und einem gebrochenen Sonnenschutz für die Augen. Dieser wurde dann mit Klebeband gesichert. Weiter ging es über die alte Allee in Harreshausen. Die letzte kleine Schwierigkeit, das Überschreiten der Bayerischen Grenze, wurde gemeinsam geschafft. Durch Wiesen und Felder fuhren wir an einer kleinen Kapelle vorbei zu unserer Mittagspause auf der Fischerinsel an der Gersprenz. Ein lohnendes Ziel. Die vier Mountainbiker verabschiedeten sich danach. Sie wollten doch ein wenig schneller durch die Gegend rauschen. Christian, der die Gegend kennt, führte den großen Rest dann auf direktem Weg zum Main. Durch ein Naturschutzgebiet und an Mainhausen vorbei grüßte bald auch schon die Einhard-Basilika. Eine halbe Stunde zum Eis essen brauchte man schon, angesichts dieser Touristenströme in Seligenstadt. Anschließend schoben wir unser Rad noch bis zum Marktplatz und waren froh, schnell wieder in der Natur zu sein. Durch Wald und Feld ging es Richtung Rembrücken. Bei diesen vielen Villen hat man immer was zu sehen und zu entdecken. Heusenstamm war auch nicht mehr weit. Auf Schleichwegen erreichten wir das Schloß, immer schön anzusehen. Durch den Schloßpark ging es dann zur nächsten Herausforderung. Der Eingang zum Waldweg Richtung Gravenbruch ist doch etwas versteckt und nicht einfach zu erklären. Aber dann, aber dann…. Von den Damen wurde Tempo aufgenommen, denn die Heimat nahte. Um Gravenbruch herum ging es bis zur Autobahnmeisterei. Dort trennten sich die Wege. Horst nahm die Teilnehmer aus Sprendlingen und Langen mit auf den R8 Richtung Süden. Die sechs Isenburger radelten dann nach 80 Kilometern über den Gravenbruchring Richtung Heimat. Es war doch alles in allem ein schöner Sonntag. Danke auch für das Lob, daß die Streckenauswahl gelungen war. Das mit den Handy-Nummern vergesse ich nicht mehr. Versprochen!




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